
| nachbar (Standort) |
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Nachtseminar .... der neue kulinarische Entdeckungsabend für Studenten mit kleinem Geldbeutel!!! Termin: 12.01., ab 19 Uhr
Statt Essen aus der Tüte können hier junge angehende Akademiker für kleines Geld edle Köstlichkeiten aus der Nachbar-Küche bzw. von der Extra-Studentenkarte genießen. Darüber hinaus locken spezielle Cocktails und Getränke (ebenfalls zum Studenten-Tarif) an die Bar und knackige Beats und würzige Rhythmen auf den Minifloor der Nachbar – verantwortlich zeichnen hier die akustischen Gourmetköche vom Team Rabaukendizko, die aus Soul, Phonque, Mash-ups, Breakz und Electro ein erstklassiges Dizkomenü zaubern und live auftischen werden. Zudem gibt es lustige Gewinnspiele, Aktionen und jede Menge Getränke- und Essen-Specials
nachbar (Standort) |
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| Heaven7 (Standort) |
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Lesung im Nebenan/Heaven7 Freitag, 28 Januar 2011, um 20:30 Uhr
Das Heaven7 Team
Kraft tanken, Oasen schaffen und Ruhe finden im Alltag...
donnerstags am:
Investition 10 € Ausstellung im Heaven 7
Ada Blochwitz Lesung im Nebenan/Heaven7
"Von der Liebe" die Krippenausstellung in Flingern 25. November 2010 - 6. Januar 2011 Vernissage, Donnerstag,25. November, ab 19 Uhr im Rahmen von „Flingern rollt den roten Teppich aus” und weil bald Weihanchten ist. »Es gibt keine Mehrzahl von Jesus«, das war die Ausgangsidee der fünf Künstler, die das traditionelle Thema Krippe ganz neu bagatellisieren, beziehungsweise das Thema Weihnachten und Weihnachtskrippe humoresk interpretieren. Die Weinachtskrippe, die eine Verkleinerung in spielzeughafter Form und Verniedlichung der Geburt Christi darstellt, könnte auch als Bagatellisierung oder Aneignung durch das Kleinbürgertum angesehen werden. Die Weihnachtskrippe wird hier nur als Motto begriffen. Durchaus beabsichtigt ist, dass ein Sammelsurium an Arbeiten gezeigt wird, das nur im Entfernten an eine Weihnachtskrippe erinnert, ohne den Anspruch an tiefe Auseinandersetzung sondern in bewusst oberflächlicher und spielerischer Form. Die Künstler sind: Maria Gilges, Susy Hertsch, Konstantin Lange, Thomas Klefisch und Bertram Rutz. heaven7 Grafenberger Allee 145 Öffnungszeiten: Di-Mi von 10 - 19 Uhr Do-Fr von 10 - 20 Uhr, Sa von 10 - 15 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf anregende Diskussionen. Thomas Klefisch, www.thomasklefisch.de die kle fischer Atelier Flingern-Süd Ruhrtalstraße 2a 40233 Düsseldorf Fest +49 (0)211 52 92 082 Mobil +49 (0)172 21 47 282 Susanne Hertsch MISPRINT Tel.: 0211- 9894497 Fax.:0211- 9894574
HEAVEN 7 (Standort) |
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Tanzhaus NRW (Standort)
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Noche de la Salsa
Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Thierry de Mey (BE), Jasper Diekamp,
Compagnie Adrien M (FR) Cinématique
Yoshie Shibahara & RaumZeitPiraten/Tobias Daemgen & Moritz Ellerich (JP/DE)
Masbedo feat. Lagash & Gianni Maroccolo (IT) „Glima"
Fabien Prioville Dance Company (FR/DE) NOUS
post theater [new york/berlin/tokyo] Express Fight Club
Stephanie Thiersch & Angela Melitopoulos/MOUVOIR (DE) as if (we would be) Uraufführung
Tag der offenen Tür/Erwachsene
Theater der Klänge (DE) SUITE intermediale
Silke Z./resistdance. (DE) sweded - Das Leben als Kopie
Samir Akika/Unusual Symptoms & Joscha Hendricksen/Visual Asphaltkultur Collektive
Richard Siegal/The Bakery (FR/DE) HOMO LUDENS
Australian Dance Theatre (AU) Be Your Self
Prue Lang/PLANT (FR/AU) A translucent network - sustainable dance performance
We dance to forget von Koen de Preter & Maria Ibarretxe/fABULEUS (BE)
Fabien Prioville Dance Company (FR/DE) NOUS
Jan Fabre/Troubleyn (BE) Prometheus Landschaft II
Tanzhaus NRW (Standort) |
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Samstag, 01. Januar 2011 -geschlossen-
Donnerstag, 6. Januar 2011
Freitag, 7. Januar 2011
Samstag, 8. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Freitag, 14. Januar 2011
Samstag, 15. Januar 2011
Donnerstag, 20. Januar 2011
Freitag, 21. Januar 2011
Samstag, 22. Januar 2011
Donnerstag, 27. Januar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Samstag, 29. Januar 2011
Trinkhalle Düsseldorf (Standort) |
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plan.d. (Standort)
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edgar a. eubel
ausstellungsdauer:
vernissage: samstag 08. januar, 20:00 uhr
Ausstellungsort:
Öffnungszeiten: Und nach Vereinbarung 0177 - 156 33 13
plan.d (Standort) |
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Zakk (Standort)
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ausgewählte Termine:
03.01.11 - 06.01.11
07.01.11 Freitag 21.00 Uhr Halle
08.01.11 Samstag 23.00 Uhr Halle
09.01.11 Sonntag 15.00 Uhr Halle
10.01.11 - 11.01.11
12.01.11 Mittwoch 20.00 Uhr Club
13.01.11 Donnerstag 20.00 Uhr Halle
13.01.11 Donnerstag 19.30 Uhr Raum 4
14.01.11 Freitag 23.00 Uhr Club
15.01.11 Samstag 20.30 Uhr Halle
19.01.11 Mittwoch 9.30 Uhr Kneipe
21.01.11 Freitag 21.00 Uhr Halle
24.01.11 Montag 19.00 Uhr Studio
25.01.11 Dienstag 20.00 Uhr Club
25.01.11 Dienstag 19.00 Uhr Studio
26.01.11 Mittwoch 20.00 Uhr Halle
28.01.11 Freitag 17.00 Uhr Raum 3
29.01.11 Samstag 20.30 Uhr Halle
30.01.11 Sonntag 20.30 Uhr Halle
31.01.11 Montag 20.00 Uhr Club
Zakk (Standort) |
Das Flingern Portal
Kleine Leute, große Leute, junge Leute, alte Leute, Single, Paare, Familien, Geschäftsleute, Künstler, Lebenskünstler. Möbelwagen kommen, Möbelwagen gehen. Der Stadtteil ist im ständigen Auf- und Umbau. Die Goldgräberstimmung hält unvermindert an. Der Run auf Flingern ist ungebrochen. Wer hier ankommt und noch eine Laden- oder Gastrofläche ergattern konnte, glaubt, in diesem Viertel das gelobte Land gefunden zu haben.
Mode- und Schmuckdesigner, Künstler, Fotografen, Ateliers und Galerien haben sich auf Ackerstraße, Birken-, Flur-, Hermann-, Hoffeldstraße und Grafenberger Allee niedergelassen. Kleine, individuelle, Inhaber geführte Läden beleben die Straßen mit den alten, zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten und liebevoll restaurierten Stadthäusern. In Flingern hat sich eine Gastronomie etabliert, die für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und jeden etwas zu bieten hat. Von der Eck- bis zur Sportkneipe, vom Café über den Imbiss mit dem Ziel, den einen oder anderen Stern zu erringen bis hin zur Bar, Szenekneipe oder zum Restaurant, von rustikalem bis hin zu reduziertem durchgestylten Interieur, von alt eingesessen oder neu hinzugekommen, in Flingern kommt jeder auf seine Kosten, um nach einer anstrengenden Shoppingtour oder einem anstrengenden Arbeitstag entspannt in den Feierabend zu gleiten oder einfach nur zwischendurch eine Pause einzulegen, sich mit Freunden oder Geschäftspartnern zu treffen. Das Tanzhaus NRW, das Capitol und das Zakk gehören ebenso zu Düsseldorf Flingern wie Fortuna Düsseldorf. Der Traditionsverein aus Flingern hat es nach langer Durststrecke endlich geschafft, wieder in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Mittlerweile sorgt Fortuna Düsseldorf mit seinen Spielerfolgen für Furore und nicht mehr nur seine Fans, die nach jedem Fortunaspiel mit Randale und Schlägereien öffentliche Aufmerksamkeit erregen.
Es ist nicht nur chic geworden, im Szeneviertel von Düsseldorf zu wohnen, sondern auch einkaufen in Düsseldorf Flingern, entspannen und Kultur „tanken“ hat plötzlich einen neuen, besonderen Stellenwert erhalten. Events wie „Flingern at Night“ und „Flingern rollt den roten Teppich aus“ rückten den Stadtteil in den Focus der Öffentlichkeit und brachten ein neues, über alle Altergruppen verteiltes Publikum in den Stadtteil.
Wer Flingern besucht, sollte sein Auto zu Hause lassen, denn Kneipen, Bars, Restaurants und Cafés verlocken zur Einkehr. Von welcher Seite aus den Stadtteil erkunden bleibt gleich. Flingern ist ein Viertel der kurzen Wege. Vielleicht als Ausgangspunkt den Hermannplatz nehmen, der das Herzstück Düsseldorf Flingerns ist. Nach monatelangen Umbauten ist hier ein Platz entstanden, der auf der einen Seite Spielplatz und Treffpunkt junger Familien ist, auf der anderen Seite Platz für den samstäglichen Markt bietet.
Schauen Sie sich an, was Flingern zu bieten hat.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
X-Mas Bang Bang
DJs Daniel David und Freunde
20.00 Uhr, Eintritt frei
Last Exit TRINKHALLE: Kurz vor gefühlten dreihundert Tagen Feiertagsgetöse bietet Flingerns Wohnzimmer die letzte Chance zum Entspannen. Zu Rare Soul, Gitarren und Beats heißt es Energie und Cocktails tanken und das wahre Fest der Liebe begehen. Danach kann Weihnachten kommen...
Donnerstag, 09. Dezember 2010
Sonny Wenzel & Freunde Vol. 4
- Junge Literatur aus Düsseldorf -
Sina Klein, Sven-Andre Dreyer, Samir Kandil, Don Trosi & Sonny Wenzel
20.00 Uhr
Eintritt: 5€
"Ja ist denn heut' scho' Weihnachten?“

- Verkaufsoffener Sonntag
- Café Lotte
- punto del vino
- St. Rochus-St. Sebastianus-Schützenverein Weihnachtsbaumverkauf
- nachbar
- Heaven7
- Tanzhaus NRW
- Trinkhalle
-
Plan.D.
- Zakk
| Verkaufsoffener Sonntag | |
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12. Dezember 2010
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| Café Lotte (Standort) | |
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Dienstag, 14.12.2010 Musiklesung mit Birdy Berlino und Peter Subat - Eintritt frei - Freitag, 24.13.2010 Weihnachtsbrunch von 11.00 bis 14.00 Uhr für alle, die noch mit Freunden und Bekannten ungezwungen Weihnachten einläuten wollen. Freitag, 31.12.2010 Große Silvesterparty in der Lotte - Live-Musik von Birdy Berlino - Buffet - Mitternachtssüppchen - Glas Prosecco zum Anstoßen auf das Neue Jahr 25 € pro Person , Vorverkauf im Café Lotte |
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| punto del vino (Standort) | |
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Wie immer steht Weihnachten vor der Tür.
punto del vino (Standort) |
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| St. Rochus-St. Sebastianus-Schützenverein (Standort) | |
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Um hilfebedürftige Senioren in Flingern mittels Lebensmitteltüten zu Weihnachten eine Freude bereiten zu können, verkauft der Altenhilfeverein der Flinger Schützen e.V am Samstag, den 11.12.2010 und am 3. Adventssonntag, den 12.12.2010 jeweils von 11:00 bis 17.00 Uhr Weihnachtsbäume für einen guten Zweck. Am Flinger Broich 3 erwarten Sie nicht nur Weihnachtsbäume, sondern auch Glühwein und Grünkohl. |
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| nachbar (Standort) | |
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Nachtseminar .... der neue kulinarische Entdeckungsabend für Studenten mit kleinem Geldbeutel!!! Termin: 08.12., ab 19 Uhr
Statt Essen aus der Tüte können hier junge, angehende Akademiker für kleines Geld edle Köstlichkeiten aus der Nachbar-Küche bzw. von der Extra-Studentenkarte genießen. Darüber hinaus locken spezielle Cocktails und Getränke (z.B. Veltins in der Designerflasche ebenfalls zum Studenten-Tarif) an die Bar.
Samstag, 11. Dezember Musik-Abend mit den ''Mockturtles''
Donnerstag, 31. Dezember
nachbar (Standort) |
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| Heaven7 (Standort) | |
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Sylvesternacht im Heaven7/Café Nebenan Heaven7 und Café Nebenan wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011! die Krippenausstellung in Flingern 25. November 2010 - 6. Januar 2011 Vernissage, Donnerstag,25. November, ab 19 Uhr im Rahmen von „Flingern rollt den roten Teppich aus” und weil bald Weihanchten ist. »Es gibt keine Mehrzahl von Jesus«, das war die Ausgangsidee der fünf Künstler, die das traditionelle Thema Krippe ganz neu bagatellisieren, beziehungsweise das Thema Weihnachten und Weihnachtskrippe humoresk interpretieren. Die Weinachtskrippe, die eine Verkleinerung in spielzeughafter Form und Verniedlichung der Geburt Christi darstellt, könnte auch als Bagatellisierung oder Aneignung durch das Kleinbürgertum angesehen werden. Die Weihnachtskrippe wird hier nur als Motto begriffen. Durchaus beabsichtigt ist, dass ein Sammelsurium an Arbeiten gezeigt wird, das nur im Entfernten an eine Weihnachtskrippe erinnert, ohne den Anspruch an tiefe Auseinandersetzung sondern in bewusst oberflächlicher und spielerischer Form. Die Künstler sind: Maria Gilges, Susy Hertsch, Konstantin Lange, Thomas Klefisch und Bertram Rutz. heaven7 Grafenberger Allee 145 Öffnungszeiten: Di-Mi von 10 - 19 Uhr Do-Fr von 10 - 20 Uhr, Sa von 10 - 15 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf anregende Diskussionen. Thomas Klefisch, www.thomasklefisch.de die kle fischer Atelier Flingern-Süd Ruhrtalstraße 2a 40233 Düsseldorf Fest +49 (0)211 52 92 082 Mobil +49 (0)172 21 47 282 Susanne Hertsch MISPRINT Tel.: 0211- 9894497 Fax.:0211- 9894574
Lesung im Nebenan/Heaven7 Lesung:
Mark Twain "Himmel und Höllenbewohner" Mittwoch, 29 Dezember 2010, um 20:30 Uhr
HEAVEN 7 (Standort) |
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Tanzhaus NRW (Standort)
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Fr 03.12. Raimund Hoghe (DE)
Sa 04.12. Raimund Hoghe (DE)
Do 09.12. Kathrin Spaniol (DE)
Fr 10.12. Kathrin Spaniol (DE)
Sa 11.12. Kathrin Spaniol (DE)
Fr 17.12. Teilnehmerfest Erwachsene
So 19.12. "Der gemalte Garten"
Di 28.12. Murah Soares & Forró Alagbe (BR)
Di 28.12. Brasilianische Nacht
Mi 29.12. Kubanische Nacht
Fr 31.12. Großes Silvesterfest 2010
Tanzhaus NRW (Standort) |
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Donnerstag, 2. Dezember 2010
Freitag, 3. Dezember 2010
Samstag, 4. Dezember 2010
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Freitag, 10. Dezember 2010
Samstag, 11. Dezember 2010
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Freitag, 17. Dezember 2010
Samstag, 18. Dezember 2010
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Freitag, 24. Dezember 2010
Freitag, 25. Dezember 2010
Freitag, 31. Dezember 2010
in Flingerns TRINKHALLE feiern heißt:
Trinkhalle Düsseldorf (Standort) |
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plan.d. (Standort)
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brigitte dams, utta hagen
ausstellungsdauer:
vernissage: samstag 13. november, 19:00 uhr
Ausstellungsort:
Öffnungszeiten: Und nach Vereinbarung 0172 -21 54 565
plan.d (Standort)
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debora kim, ludger heinisch
ausstellungsdauer:
vernissage: samstag 11. dezember, 20:00 uhr
Ausstellungsort:
Öffnungszeiten: Und nach Vereinbarung 0211 - 69 85 940
plan.d (Standort) |
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Zakk (Standort)
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ausgewählte Termine:
01.12.10 Mittwoch 9:30 Uhr Kneipe
02.12.10 Donnerstag 19.00 Uhr Raum 4
03.12.10 Freitag 20.30 Uhr Halle
04.12.10 Samstag 23.00 Uhr Club
04.12.10 Samstag 22.00 Uhr Halle
05.12.10 Sonntag 11:00 Uhr Kneipe
06.12.10 Montag 20.00 Uhr Studio
07.12.10 Dienstag 20.00 Uhr Club
07.12.10 Dienstag 19.00 Uhr Studio
08.12.10 Mittwoch 20.30 Uhr Club
09.12.10 Donnerstag 20.00 Uhr Halle
10.12.10 Freitag 19.00 Uhr Halle
11.12.10 Samstag 20.00 Uhr Halle
14.12.10 Dienstag 20.00 Uhr Raum 4
15.12.10 Mittwoch 9:30 Uhr Kneipe
16.12.10 Donnerstag 19.00 Uhr Studio
17.12.10 Freitag 21.00 Uhr Halle
19.12.10 Sonntag 20.00 Uhr Halle
22.12.10 Mittwoch 20.30 Uhr Club
24.12.10 Freitag 21.00 Uhr Halle
27.12.10 Montag bis zu 30.12.10 Donnerstag
31.12.10 Freitag 22.00 Uhr Halle
Zakk (Standort) |
Donnerstag, 11. November 2010
TON - SCHEIBEN - SCHIESSEN
Flingerns erste private Plattenbörse
19.00 - 24.00 Uhr
Eintritt frei
...Sportschützen und andere Waffenfreunde dürfen sich wieder hinlegen. Beim Scheibenschießen in der Flingeraner Trinkhalle wird auf Vinylscheiben gezielt und mit Barem gefeuert.
Stadtteilleben Flingern 2010-4
in Birkenstraße, café keese, capitol, DJK SC Flingern 08, DJK TuS Rheinfranken, DSC Alemannia 08, Duesseldorf, Einkaufen, Flinger Broich 89, Flingern, Flingern rollt den roten Teppich aus 2010, Google maps, Life Musik, nachbar, Platanenstraße, pro7, quatsch comedy club, reeperbahn, Ricky Shayne, stadtteilmarketing Flingern, stadtteiltheater, Streetview, theater flin, thomas hermann, Türkisches Hamam
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Das muss doch Ehrensache in Flingern sein
Schön war es, nass war es aber gemütlich
Seit Jahrzehnten im sozialen Engagement
Theater Flin bleibt, Birkenstraße wird umgebaut und Jeans Bar kommt
“Quatsch-Comedy-Club” live im Capitol in Flingern
Der Tag danach in Flingern
Erste Impressionen zu Flingern rollt den roten Teppich aus
Google Maps/Streetview, ein historisches Bilderbuch
Wie war das noch mit den Studenten?
Da war ein Künstler am Werk
Badekultur mit 800jähriger Tradition
Stadtteilleben Seite
Das muss doch Ehrensache in Flingern sein (14.12.2010)
DJK SC Flingern 08 heißt der Verein und beheimatet ist er am Flinger Broich 89 in direkter Nachbarschaft zur Fortuna Düsseldorf. Gegründet wurde er am 1. Juli 2003. Hört sich jung an. Dahinter verbirgt sich aber eine Fusion der alten Flingerer Traditionsvereine DJK TuS Rheinfranken und DSC Alemannia 08. Beide wurden bereits 1908 gegründet. Nach langen Diskussionen haben sie sich 2003 aufgrund von räumlichen und finanziellen Schwierigkeiten zusammengetan, um in eine sorgenfreiere Zukunft zu starten. Der alte Alemannia Sportplatz am Flingern Broich 3 musste abgegeben werden, dafür sind ein neuer Rasen-, Kunstrasen-, Asche- und Hartgummiplatz entstanden. 2008 wurde das alte Vereinshaus ausgebaut, aber Baumängel und Ausbesserungen führten zur Verzögerung, trieben die Baukosten in die Höhe und darüber wurde so manches Mitglied missmutig und wanderte zu einem anderen Verein ab.
Dezember 2010 ist alles gerichtet und es könnte so schön weitergehen, wenn da nicht aufgelaufene Defizite auszugleichen wären. 400 Mitglieder zählt der Verein im Moment, circa 300 sind Jugendliche und Kinder, um die sich der DJK SC Flingern 08 besonders kümmert.
Vor ein paar Tagen hat uns der Spendenaufruf von Manfred Castor, dem Präsidenten des Vereins, erreicht. Die Zeit kurz vor Weihnachten ist immer eine Zeit, des Spendenaufrufs. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn in unserem Umfeld geholfen werden kann.
Wenn jeder Flingerer nur einen Euro spendet, dann ist schon viel geholfen. Ein Euro tut nicht wirklich weh, lediglich die Überweisungsformalitäten nehmen etwas Zeit in Anspruch.
Für diese Spendenaktion wird ein Plakat mit Ein-Euro-Feldern angelegt. In jedes Feld kommt der Name des Spenders. Sollte jemand mehr als einen Euro spenden, bekommt er, zum Beispiel bei einer Spende von fünf Euro fünf Felder, in denen sein Name steht. Das ist doch mal eine Idee von erhabener Schönheit und das Plakat wird, wenn es an der Bande des Spielfelds aufgehängt ist, die Verbundenheit des Vereins mit den Bewohnern Flingerns und seinen Freunden dokumentieren.
Also, Überweisungsträger ausfüllen und deutlich den eigenen Namen schreiben:
DJK SC Flingern 08, Stadtsparkasse Düsseldorf, BLZ 300 501 10, Konto 19 13 08 30
Schön war es, nass war es aber gemütlich (13.12.2010)
Am verkaufsoffenen Sonntag in Düsseldorf, 12. Dezember 2010, war Flingern mit dabei. 23 Geschäfte auf Acker-, Beethoven-, Birken-, Hermann und Lindenstraße hatten von 13 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Flingerer nutzten die Gelegenheit, mit Kind und Kegel am sonst so trüben Sonntag entspannt durchs Viertel zu schlendern, um die letzten Geschenke fürs Weihnachtsfest zu kaufen. Kein Stress, easy going, nette Gespräche und … sie hatten die Hände voller Tüten.
Die Stadtviertel sind immer eine Alternative zur Stadtmitte.
Seit Jahrzehnten im sozialen Engagement (09.12.2010)
Ende Oktober 2010 hat die Bürgerinitiative Flingern e.V. ihren neuen Vorstand gewählt. Eberhard Kentrup ist als erster Vorsitzender ebenso wieder gewählt worden wie seine bisherigen Stellvertreterinnen Gisela Bach und Luise Hoffman und Schatzmeister Wolfgang Schulten.
Mit Daniel Rübenkönig, als Schriftführer, Susanne Kelch als stellvertretende Schriftführerin und Christian Kania als stellvertretender Schatzmeister engagiert sich bereits die dritte Generation in der Bürgerinitiative Flingern, die es seit 1979 im Stadtteil gibt. Unter dem Motto“ miteinander – füreinander“ kümmert sie sich um Hilfsbedürftige, Senioren und Kinder.
Das nächste Internationale Straßenfest, der jährliche Höhepunkt der ehrenamtlichen Vereinsarbeit, wird am 4. Juni 2011 gefeiert.
Theater Flin bleibt, Birkenstraße wird umgebaut und Jeans Bar kommt (08.12.2010)
Bis 2014 haben Philipp Kohlen-Priebe und Oliver Priebe ihren Mietvertrag verlängern können und damit dem Stadtteiltheater seinen alten Standort in Flingern gesichert. Einen Sommer lang hieß es zittern und sich vorsorglich nach anderen Möglichkeiten im Viertel umsehen. Der alte Mietvertrag lief aus und neue Bewerber standen bereits in der Warteschleife. Dass sich die Theatermacher zum Schluss gegen alle anderen Bewerber und das noch ohne Mieterhöhung durchsetzen konnten, bleibt ihr Geheimnis.
Nun ist es endlich spruchreif. Die Birkenstraße in Flingern wird ab Juni 2011 umgebaut. 12 Monate sind dafür angesetzt. Der Beschluss muss noch durch zwei Gremien der Stadt gehen und dort abgesegnet werden, ein positiver Ausgang gilt aber als gesichert. 2,869 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Die Gelder kommen von Bund, Land, Stadt und Verkehrsverbund.
Lothar Pfänder, der Sprecher des Lenkungsteams Stadtteilmarketing Flingern hat uns erzählt, was sich auf der Birkenstraße ändern wird. Hier in aller Kürze die wichtigsten Neuerungen.
Zuerst einmal für alle Anwohner, es gibt einen Flüsterasphalt, der den Verkehr deutlich ruhiger rollen lässt.
Die Mittelbeleuchtung über der Straße bleibt, wird aber durch neue Leuchtmittel ersetzt,
die Bürgersteige werden verbreitert und erhalten Laternen, so wie sie bereits am Ehrenhof installiert worden sind.
Die Parkbuchten fallen weg, wildes Parken in zweiter und dritter Reihe ist nicht mehr möglich, dafür gibt es auf der Straße einen Parkstreifen mit zusätzlich sieben neuen, legalen Parkplätzen. Die Ladezonen vor den Geschäften bleiben erhalten und werden gesondert markiert.
Und zur Begrünung der Straße erhalten neue Bäume einen Platz auf den Bürgersteigen.
Beide Haltestellen an der Wetterstraße sollen behindertengerecht ausgebaut werden und liegen sich gegenüber. Das heißt höhere Bordsteinkanten an diesen Stellen und die Straßenbahnschienen schwenken aus.
Jetzt muss nur noch die Umbauphase überstanden werden dann, davon sind viele Anwohner überzeugt, wird die Birkenstraße mit neuem Glanz und vielleicht altem Stellenwert zurückkehren.
Bald ist es so weit. Die Jeans Bar, ein neues Lokal auf der Platanenstraße 22 in Flingern mit Öffnungszeiten zwischen 18 Uhr und 1 Uhr lädt zur großen Eröffnungsparty ein am Samstag, 18. Dezember 2010. Es gibt ein Buffet und 20 % auf alle Getränke.
Warum der Name Jeans Bar? Die Wände der Bar sind aus Jeanshosen, -röcken, -kleidern, -westen und –jacken, Farben und Leim gestaltet. Der hintere Teil wird Ausstellungsraum für verschiedene Künstler.
Die Speisekarte konzentriert sich auf wöchentlich wechselnde Suppen, Eintöpfe, Pasta und Salate aus frisch angebotenen Lebensmitteln. Neben der üblichen Getränkekarte gibt es eine spezielle Whisky- und Rumkarte. Die Jeans Bar versteht sich als Entwicklungsbar. Alles entwickelt sich ständig weiter. In den kreativen Prozess mit einbezogen wird auch das Publikum. Neugierig geworden? Hingehen und gucken.
“Quatsch-Comedy-Club” live im Capitol in Flingern (29.11.2010)
Seit sechs Jahren gibt es jede Woche neu, live on Stage, Deutschlands bekannteste Stand-up-Comedy-Show, mit einem Moderator und vier Comedians im Berliner Club, seit 2006 auch in Hamburg im Café Keese auf der Reeperbahn zu sehen. Im Berlin werden mehrmals im Jahr die neuen Folgen für Pro7 live und ungeschnitten aufgezeichnet.
Quatsch-Comedy, das sind Thomas Hermann, Intendant, Renate Berger, künstlerische Leitung, Michael Hellweg, kaufmännische Leitung und 35 feste und freie Mitarbeiter.
Ab Februar 2011 tritt der Quatsch-Comedy-Klub im Capitol am 16., 18. und 19 Februar 2011 auf. Weitere Termine sind im März, Mai und Juni geplant. Der Clou, jeden Monat wechseln die Comedians, so dass es jeden Monat neue Ausschnitte aus dem aktuellen Programm gibt.
Karten kosten 28 bis 36 Euro und sind erhältlich unter der Telefonnummer 0180 3303330 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz). Weitere Informationen untere www.capitol-theater.de.
Wenn das mal nicht ein Weihnachtsgeschenk für all diejenigen ist, die sowieso schon alles haben.
Der Tag danach in Flingern (28.11.2010)
Müde sind sie, aber glücklich. Am Freitag, 26. November 2010, hieß es aufräumen, putzen, neu dekorieren und die Besucher empfangen, die am Abend von „Flingern rollt den roten Teppich aus“ die Hände schon voll hatten und nicht alles mitnehmen konnten, was sie in den einzelnen Geschäften gesehen hatten.
„Das war mal wieder ein sehr nettes Publikum, das in den Stadtteil kam.“, fand Iris Hesse von klein aber fein.
„Die Menschen brachten Muße mit, waren total entspannt und ließen sich beim Stöbern Zeit.“, erzählte Lena Jansen von Misfit.
„Die Sofalesung war ein voller Erfolg. Die Menschen, die in unserem Geschäft keinen Platz mehr bekommen hatten, drängten sich vor dem Schaufenster auf dem Bürgersteig, um über Lautsprechern der Lesung zu folgen.“, sagte Christian Roth vom atelier für raumgestaltung Roth.
„Ich hatte gleich am nächsten Tag die ersten Kunden, die am Eventabend die Kleider nicht anprobieren wollten und deshalb wieder gekommen sind.“, freute sich Fatinha Hollstein von Butik.
„Ich habe für „Flingern rollt den roten Teppich aus“ ganz bewusst in meinem Netzwerk keine Werbung gemacht. Ich wollte sehen, was der Abend bringt und ich habe eine ganze Menge neuer Gesichter bei mir begrüßen können.“, erzählte Hartwig Fricke von La Vinesse.
So sah es auch Corrado Soriano vom Centro, der am Abend 400 Gäste zählte, von denen viele am nächsten Tag erneut gekommen sind.
Das türkische Hamam auf der Birkenstraße war zum ersten Mal dabei. „Wir haben viele Gutscheine verkauft. Das war schon lustig anzusehen. Die Männer blieben draußen und rauchten eine Zigarette und ihre Frauen kamen rein und ließen sich alles zeigen.“
„Die Soul Sängerin bei NYRT war absolut Spitze. Wir haben uns für den Abend Anlaufspunkte ausgesucht, die wir unbedingt sehen wollen und danach lassen wir uns treiben.“, sagten Miriam und Annabel, zwei junge Besucherinnen, die eine aus Bilk, die andere aus Flingern.
„Die Eistheke bei der Nachbar war einfach toll. Ich habe mir schon tagsüber den Aufbau angesehen, aber dann abends, als alles dunkel war, das hat was.“, erzählte Günter Scholz aus Gerresheim.
Nach dem Event ist vor dem Event und ist erst einmal Weihnachten geschafft, dann steht auch schon, ein paar Monate später, das Frühlingsfest „Flingern at night“ vor der Tür.
Impressionen Flingern
weitere Impressionen Flingern
Zum vierten Mal und wieder ein großer Erfolg (25.11.2010)
Schön war es wie immer, voll war es wie immer und kommunikativ. Nur geregnet, geschneit und gestürmt hat es nicht wie immer. Aber die schlechte Wetterlage hielt schon in den Vorjahren Flingerns Besucher nicht davon ab, den Stadtteil zu dem großen Event zu besuchen. Am 25. November 2010 lud Flingern zu Beginn der Adventszeit seine Gäste zum „Weihnachtsevent „Flingern rollt den roten Teppich aus“ ein. Zum ersten Mal mit dabei die beiden katholischen Kirchen Elisabeth und Liebfrauen. Sie haben den Abend eingeläutet und ihm eine festliche Stimmung gegeben. Viele Besucher, darunter viele junge, nutzten die Möglichkeit, „Flingern rollt den roten Teppich aus“ in der Kirche zu beginnen mit einer Zeit der Kontemplation, bevor sie sich ins Getümmel stürzten. Schon im Laufe des Tages kamen Besucher, um sich im Vorfeld über die Möglichkeiten zu informieren und das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern, bevor der Ansturm begann. Ab 21 Uhr war der Stadtteil voll und das, was lockte, war wie immer das „Sowohl als auch“. Vom Blumenladen bis zum Handwerksbetrieb, vom Atelier bis zum Buchladen, von der Galerie bis zum Friseurladen und Gastronomiebetrieb, jeder kam auf seine Kosten. Den Vogel abgeschossen hat die Nachbar auf der Birkenstraße. Drei Tonnen Eis ließ sie sich aus Bayern ankarren um daraus eine blau illuminierte Eisttheke aus großen Eisquadern zu bauen. Live Musik gab es bei NYRT, Gaststätte Schmalbauch und Lotte. Die Regenbogen Buchhandlung zeigte Bilder und einen Wettbewerb zum Thema „Wie wohnen Ihre Bücher“ und das atelier für raumgestaltung Roth lud zur Sofalesung ein. Die meisten Besucher kamen mit Bus und Bahn. Hier die ersten Impressionen. In den nächsten Tagen zeigt einkaufen-duesseldorf-flingern ein Bilderbuch zur Veranstaltung und Meinungen und Eindrücke von Besuchern und Geschäftsinhabern.
Google maps/Streetview, ein historisches Bilderbuch (19. 11 2010)
Google maps/Streetview hat jetzt auch Flingern veröffentlicht. In Bilder virtuell durch die Straßen des Stadtteils zu laufen hat eine andere Qualität, als dröge Stadtpläne zu studieren und kann trotz aller Kritik an dem Projekt Spaß machen. Da sieht man Häuser, Plätze, Geschäfte, Gastrobetriebe und Baustellen, die es heute so nicht mehr gibt. Da gleicht eine Reise durch den Stadtteil mit Streetview einer historischen Wanderung und kann manchen verregneten Sonntagnachmittag auflockern. Lotte ist Alma, der ehemalige Bunker an der Lindenstraße liegt noch in Schutt und Asche. Wo längst St.Pauli Blond auf der Ackerstraße eingezogen ist, zeigt Google maps/Streetview das damals dort ansässige Umzugsunternehmen, in den Schaufenstern von Rewe stehen die großformatigen Bilder von Kristin Dembny, statt KunstWerk meets 61° sieht man eine Schneiderei und so geht es weiter auf den anderen Straßen. Streetview von Google kann zum neuen Gesellschaftsspiel für die Bewohner des Stadtteils werden: ‚Wann wurden die Aufnahmen gemacht?’ Seit wann gibt es den Laden, das Haus, den Gastrobetrieb nicht mehr?’ ‚Seit wann steht dieser Neubau?’ ‚Weißt du noch damals.’
Das neue Projekt ist bei Veröffentlichung bereits veraltet und müsste in unserer schnell sich wandelnden Zeit ständig aktualisiert werden. Was auch auffällt, auf allen Straßen sind verschiedene Häuser unkenntlich gemacht worden. Da haben sich Hausbesitzer gegen die nicht autorisierten Bilder gewehrt. Ob das ein sinnvoller Schutz ist gegenüber zum Beispiel Diebesbanden bleibt abzuwarten. Vielleicht sind es gerade diese Häuser, die das Interesse auf sich ziehen. Mehr Sinn gäbe es, wenn sich alle einig wären und ganze Straßenzüge unkenntlich gemacht würden.
Wie war das noch mit den Studenten? (13.11.10)
Sie müssen ihr Studium mit Nebenjobs finanzieren, ernähren sich ständig von Nudeln und leiden unter chronischem Geldmangel. Der Situation hat sich die Nachbar in Flingern auf der Birkenstraße 66 angenommen.
Ab sofort gibt es hier einmal im Monat das Nachtseminar. An diesem Abend können angehende Akademiker auf der Extra-Studentenkarte für kleines Geld die Nachbar Küche probieren und zum speziellen Studenten-Tarif Cocktails und andere Getränke bestellen.
Startschuss war Mittwoch, 10. November 2010 und das Angebot war so verlockend, dass die ersten Gäste pünktlich 19 Uhr ins Lokal drängelten. Ganz entspannt ging’s zu. Das Team Rabaukendizko sorgte mit eazy kozmik sounds für den musikalischen Background und aus den benachbarten Niederlanden kamen die Jungens mit ihrem Grolsch Wagen und sorgten mit Grolsch Premium Lager, 0,45 l für 1,75 € und Rubbellosen mit Sofortgewinn für die rechte Stimmung.
Da war ein Künstler am Werk (12.11.2010)
Was macht ein alternder Schlagerstar, der seit Jahrzehnten von den Bühnen und aus der Öffentlichkeit verschwunden ist? Er eröffnet einen Kiosk in Flingern und spricht drüber. Schon stürzen sich die Medien auf ihn und er steht wieder im Rampenlicht. RP, WZ, NRZ, Bild, Express, RTL VOX, WDR, alle haben sich auf diese Nachricht gestürzt. Ricky Shayne eröffnet Kiosk in Flingern. Ricky Shayne spielt auf der Gitarre seine alten Songs im Kiosk. Ricky Shayne empfängt seine Fans im Kiosk. Ricky Shayne: Vom Schlagerstar zum Maler.

Düsseldorfs Zeitungsblätterwald flatterte monatelang auf und die Mattscheiben flimmerten sein Konterfei und brachten ihm den einen oder anderen Auftritt ein. Was machten Flingerns Bürger? Sie gingen das „Ereignis“ cool an. Die jüngeren Bewohner kannten ihn nicht und die älteren hatten keine Zeit, alte Kamellen aufleben zu lassen. Natürlich kam anfangs der eine oder andere alte Fan, um sich das Idol seiner Jugend anzusehen und sie kamen auch aus anderen Städten, aber recht schnell wurde es ruhig im Kiosk an der Flurstraße und Ricky saß dort allein mit seiner Gitarre. Nun ist auch er Geschichte in Flingern. Nach knapp anderthalb Jahren hat er die Segel gestrichen. Begründung: Er möchte sich nur noch seiner Musik widmen. Der Kiosk hat nahtlos einen neuen Besitzer gefunden.
War seine Zwischenstation im Stadtteil nichts weiter als ein PR Gag und alle haben mitgespielt?
Badekultur mit 800jähriger Tradition (02.11.2010)
Körperhygiene und Badekultur, das hat eine Jahrtausende alte Tradition. Eingeführt wurde sie von den Griechen und Römern. Ihre öffentlichen Bäder dienten aber nicht nur der Körperreinigung, sondern waren immer auch Orte der Entspannung, Gesundheitspflege und Kommunikation. Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches verschwand auch ihre Badekultur in Westeuropa, an die die Therme zum Beispiel in Trier oder Köln noch erinnern. Erhalten blieb sie im Oströmischen Reich mit seiner Hauptstadt Byzanz, dem heutigen Istanbul. Von dort wurde sie noch einmal mit den Rückkehrern aus den Kreuzzügen im 11. und 12. Jahrhundert in Europa wiederbelebt, um dann gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Vergessenheit zu geraten.
Wasser und vor allen Dingen warmes Wasser, das war im 15. und 16. Jahrhundert zur Körperreinigung verpönt, ein überflüssiger Luxus, der zur Verweichlichung führe und sogar krankheitserregend sei, so die damalige Meinung. Stattdessen kamen Puder und Parfüm zum Einsatz zumindest bei denjenigen, die es sich leisten konnten. Aber auch diese Meinung veränderte sich mit den Jahrhunderten und machte der Ansicht von der wohltuenden und heilenden Wirkung des Wassers Platz. Erhalten geblieben in seiner ursprünglichen Form bis heute ist die orientalische Badekultur, die sich aus den römischen Thermen entwickelt hat.
Die Tradition des türkischen Hamam reicht 800 Jahre zurück. Hier geht es nicht nur um bloße Körperreinigung, sondern Wärme, Dampf, Schaum, Düfte und Massagen, sorgen für Wohlbefinden und Entspannung, regen das Immunsystem an und bringen Körper und Geist in Einklang. Im Gegensatz zum Badebecken der römischen Therme ist der beheizte Marmorstein der Mittelpunkt des Hamam.
Das Ritual ist immer gleich. Zu Beginn wird bei 50 bis 70 Grad geschwitzt und der Körper am Marmorbecken mit warmem Wasser aus Kupferschalen abgespült. Danach legt man sich auf eine erwärmte Steinliege und erhält vom Bademeister mit dem fingerlosen Massagehandschuh ein Ganzkörperpeeling mit anschließender Seifenschaummassage. Zum Abschluss wird der Körper mit Duftölen eingerieben und massiert. Im Teeraum kann man dann bei Getränken, Süßigkeiten und Gesprächen den Hamambesuch ausklingen lassen.
Seit Januar 2009 gibt es ein türkisches Hamam auf der Birkenstraße 41, in Düsseldorf Flingern. Es ist längst zu einem Geheimtipp geworden, in dem sich nicht nur Künstler des Düsseldorfer Schauspielhauses und des tanzhaus nrw verwöhnen lassen. Auf 350 Quadratmetern an sieben Tagen pro Woche von 12 Uhr bis 23 Uhr ist es geöffnet, streng nach Frauen und Männern getrennt, so wie es schon bei den Römern Sitte war. Montag, Mittwoch, Samstag und Sonntag sind die Frauentage, Dienstag, Donnerstag und Freitag können Männer hier entspannen.
Türkisches Hamam
Birkenstraße 41
40233 Düsseldorf
www.hamam-duesseldorf.com
Blickpunkte Flingern 2005
in Bars, Cafes, Dienstleistungen, Düsseldorf, Einkaufen, Eröffnungen, Events, Flingern, Galerien, Gaststätten, Geschaftseröffnung, Lesungen, Life Musik, Modekoll, Modenschau, Parties, Restaurants, Service, Stadtteil, Stadtteilbüro, Stadtteilplanung, Vorträge

- Die Antworten auf alle Fragen liegen in dir!
- Ein vielseitiges Talent
- Mixed-Media-Technik künstlerisch gestaltet
- Get together nicht nur online
- URSBOB: weniger ist mehr
- Adolphs, ein Synonym traditioneller Buchbindekunst
- Otto Kunze, ein Mann der bleibenden Werte
- Blaue Stunde in den Stadtwerken Düsseldorf
- Alte Kulturen neu wieder belebt
- 75 Kubik: Klein aber fein
- Leben ist Wandel, Stabilität ist Illusion
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Die Antworten auf alle Fragen liegen in dir! (16. August 2005)
Tarotkarten führen zu sich selbst
(edf) Vielfalt statt Einfalt ist das Motto von einkaufen-duesseldorf-flingern und Vielfalt statt Einfalt hat gerade Flingern reichlich zu bieten. Von Mode-, Schmuck- und Designerstores über Ateliers, Galerien, kleinen Cafés und Restaurants, hier in Flingern gibt es ein buntes, interessantes Angebot, für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Aber es sind nicht nur die vielen kleinen Geschäfte, die Flingern so interessant machen, es ist auch die Vielzahl an Workshops, Kursen und Beratungsangeboten, die in diesem Stadtteil für Bewegung, aber auch für Hilfe sorgen.
Wir lernten Gary Czychi über unsere Arbeit eher zufällig kennen. Gary legt Tarotkarten. Seit 1989 beschäftigt er sich mit dem Tarot. Anfangs nur für den persönlichen Gebrauch, später begann er für andere zu legen und baute es, motiviert durch die ausschließlich positive Resonanz, weiter aus. Ein bis zwei Stunden dauert ein Beratungsgespräch. Jeder erhält einen Ausdruck des Tarot-Layouts mit der Bedeutung der Karten bezogen auf die konkrete Fragestellung.
Wer zu ihm kommt, kann zwischen drei Tarotdecks wählen. Gary Czychi arbeitet sowohl mit dem Rider-Wait als auch mit dem Osko-Zen und Morgan-Greer Tarot. Die Symbolik beziehungsweise der Zugang zu ihr ist bei den verschiedenen Sets zwar unterschiedlich, aber die Antwort ist bei allen die gleiche. Es liegt beim Fragenden, welches Set ihm am meisten zusagt.

Zu ihm kommen Menschen, wenn sie in einer intensiven oder schwierigen Lebenssituation stehen und sich fragen, warum diese Situation aktuell ist. Was die Gründe dafür sind und was man tun kann, um diese Situation zu verändern. Ach, ein Kartenleger. So einer, der Hokuspokus mit Karten macht? Nein, Gary Czychi legt keine Karten, so wie man es sich vielleicht landläufig vorstellt. Er gibt keine Zukunftsaussagen. Er beantwortet keine Fragen wie "Wie sieht das nächste halbe Jahr in Bezug auf Liebe, Geld oder Karriere aus" oder "Wie bekomme ich ihn/sie zurück".

Er beantwortet keine Fragen, die sich auf eine Vergangenheit oder auf Dritte beziehen. Gary Czychi versteht seine Kartenlegungen als Werkzeuge, die jedem helfen, sein volles Potential zu entfalten.
Seien wir mal ehrlich zu uns selbst. Geraten wir in eine unangenehme oder unübersichtlich schwierige Situation und wissen nicht mehr weiter oder fühlen uns unwohl, dann sind wir immer ganz schnell mit der Ursache bei der Hand. Nicht wir haben uns dahinein gebracht, andere haben sie verursacht, getreu dem Motto: "Gott erhalte uns unsere Umwelt, damit wir nicht daran schuld sind." Sehr selten kommen wir zu der Einsicht, dass subjektive Entscheidungen und Lebenseinstellungen unseren Lebensweg bestimmen. Dass eine Veränderung niemals von außen sondern immer nur von innen kommen kann. Dass wir uns in eine bestimmte Situation gebracht haben und dafür auch Eigenverantwortung übernehmen müssen.
Und wer vielleicht mal die Karten befragen ließ und über eine Kartenlegung die Lösung seines Problems oder seiner Probleme erhoffte, befragte er die Karten nicht in erster Linie, um diese Eigenverantwortung wieder einmal abzutreten und sei es nur an Kartenbilder? Erhoffte er nicht wieder eine Antwort und eine Lösung von außen?

Für Gary Czychi stellt das Layout, das heißt wie die Karten gezogen und gelegt werden, den Rahmen dar. Jede Frage beziehungsweise jedes Thema, hat ein bestimmtes Layout, in dem die Kartenbilder, so wie sie gezogen und gelegt wurden, einen Hinweis auf die Beantwortung der Frage geben. Sie sind sozusagen wie ein Spiegel der Seele. Ihre Bilder rufen Assoziationen hervor und enthüllen darüber Bedeutungen. Czychis Tarot gibt dem Fragenden keine Verhaltensvorschriften oder sagt ihm, was er zu tun habe oder was auf ihn zukommt, aber es beleuchtet die Ursachen für entstandene Probleme oder Schwierigkeiten, schärft das Bewusstsein für die verborgene Motivation eigenen Tuns und zeigt damit Wege aus den mannigfaltigen Verstrickungen des Alltags.
Ein vielseitiges Talent (16. August 2005)
Isabel Beyermann
(edf) Vor einigen Wochen stellten wir Jan Adolphs vor, einen Meister traditioneller Buchbindekunst. Heute ist es Isabel Beyermann, die Goldschmiedin, mit der er in einer Werkstattgemeinschaft das Atelier blattgold auf der Hermannstraße 28, in Düsseldorf-Flingern, betreibt.

Beide sind nicht nur Geschäfts- sondern auch Lebenspartner, denn wie so oft im Leben hat sie der Zufall oder auch die Vorsehung zusammengeführt, als Isabel Beyermann seinerzeit zu ihm kam, um ihre Diplomarbeit "Feuer und Wasser" binden zu lassen und mit ihren konkreten und ungewöhnlichen Vorstellungen seine Buchbindekunst, aber auch sein Nervenkostüm herausforderte, damit dieses ausgefallene, ganz besondere Buch Gestalt annehmen konnte.

In diesem Buch sind ihre Entwürfe zu Stahlemail Arbeiten festgehalten, die sie in wunderschönen Broschen realisiert hat. Jeder Entwurf wurde inspiriert von einem Gedicht. Und so findet man in diesem Buch zuerst das Gedicht auf Pergament gedruckt, dann die verschiedenen Entwürfe dazu, die schließlich in der realisierten Arbeit zeichnerisch festgehalten sind.

Eine ganze Weile widmete sie sich dieser Arbeitstechnik und schuf zusammen mit ihrem Vater, einem Künstler, der Stahlemail in seinen Arbeiten umsetzte, einige sehr interessante Werke wie zum Beispiel das große Wandbild "Die vier Elemente", das die Bibliothek des Ursulinenklosters in Niederaltaich ziert.
Aber und das ist vielleicht typisch für sie, so wenig wie sie ihr Buch zeigt, so wenig erwähnt sie, dass sie Diplomdesignerin ist.
Sie kann sich nicht vorstellen, dass Menschen an ihren vergangenen Leistungen interessiert sind. Stattdessen lässt sie ihre Arbeiten sprechen. Und sie ist nicht nur Goldschmiedin und Designerin, sie ist auch eine ekzellente Zeichnerin, die akribisch in aufwendigen, feinen Buntstift- oder Aquarellzeichnungen Schmuckstücke, Schmucksteinmaserungen und Intarsienarbeiten festhält.
Es war ihr Zeichentalent, das ihr damals die Lehrstelle zur Goldschmiedin verschaffte, denn ihr Lehrmeister nutze es, um seine Schmuckentwürfe darzustellen.

Und dass sie Goldschmiedin werden wollte, stand für Isabel Beyermann bereits als kleines Mädchen fest. Es sind die feinen Arbeitsgänge, für die man ein besonderes Fingerspitzengefühl braucht, die sie an diesem Beruf so faszinierte und auch heute noch fasziniert.
Aber ein Goldschmied braucht nicht nur besonderes Fingerspitzengefühl, er muss auch sägen, feilen, löten und hämmern können und so mancher zufällig vorbeikommende Passant blieb schon erstaunt vor den Geschäftsräumen stehen, wenn die Goldschmiedin an einem Schmuckstück arbeitete, weil er es bis weit auf die Hermannstraße hämmern und sägen hörte.

"Den größten Teil meiner Arbeitszeit verbringe ich mit der Ausführung von Auftragsarbeiten", erzählte uns Isabel Beyermann. "Es ist immer wieder spannend, wenn ein Schmuckstück realisiert wird. Ein Kunde kommt mit einem Wunsch oder einer Vorstellung zu mir. Aber von der Vorstellung bis zur Realisation ist es oft ein langer Weg. Nicht jedes Schmuckstück passt zu jedem Menschen. Und so setze ich nicht nur Vorstellungen in Entwürfen um, sondern berate meine Kunden, bis das Schmuckstück Ausdruck der Persönlichkeit seines Trägers ist oder die Persönlichkeit seines Trägers unterstreicht."

Bis auf den geätzen Aluminiumschmuck, das sind Ringe, die mit Ornamenten aus aller Welt versehen sind und deren Material vor der Bearbeitung in eine Form gegossen wird, montiert sie ihren Schmuck selber.
Aus Gold, Silber, Edelsteinen, Halbedelsteinen und Perlen schafft sie wunderschöne Schmuckstücke, die durch eine stilsichere, schnörkellose Form bestechen.

In den Geschäftsräumen auf der Hermannstraße 28, aber auch auf der website "blattgold-duesseldorf.de" findet man eine Auswahl ihrer frei hergestellten Arbeiten.
Mixed-Media-Technik künstlerisch gestaltet (29 Juli 2005)
Alexander Kirberg zeigt in seiner Galerie interessant gestaltete Kunstobjekte
(edf) Art meets design, so heißt die kleine Galerie und das kleine Geschäft, das Alexander Kirberg auf der Ackerstraße 107 in Flingern betreibt, etwas abseits vom eigentlichen Zentrum des Szeneviertels Flingern, zwischen Hermannstraße, Ackerstraße und Dorotheenstraße auf der einen Seite und Dorotheestraße, Ackerstraße und Hoffeldstraße auf der anderen Seite gelegen, in dem Mode- und Schmuckdesigner, Galerien und kleine, exklusive Geschäfte ihre Räume eröffnet haben.

Alexander Kirberg ist ein Solinger Fotodesigner und Künstler, der neben seiner Galerie im alten Fahrkartenschalterhäuschen in Rheinberg auf der Kuhstraße 20 auch diese kleine Galerie in Düsseldorf-Flingern betreibt, in der er seine Arbeiten ausstellt und verkauft.
In der Hauptsache ist er in Auftragsarbeiten großer Firmen tätig, für die er Räume künstlerisch gestaltet oder deren Messestände er ausstattet, aber darüber hinaus arbeitet er auch für Privatpersonen und gestaltet für sie Bilder ihres privaten Umfeldes nach einer gewissen Vorgabe, aber immer mit der künstlerischen Freiheit, die notwendig ist, um einer Arbeit den besonderen, einmaligen Ausdruck zu geben.
Dabei bewegt sich Alexander Kirberg im Grenzgebiet zwischen Fotografie, Malerei und Grafik, wobei der Ausgangspunkt das Foto ist, das er in seiner ureigenen Mixed-Media-Technik auf andere Träger wie Acryl, Metalle oder Leinwand transferiert und mit Elementen wie Collagen, Drucken und malerischen sowie zeichnerischen Techniken ergänzt und verändert.

Alexander Kirberg ist seit 2002 als selbständiger Diplom Fotodesigner im Bereich konzeptionelle Fotografie und Industriedesign und bereits seit 1994 als freischaffender Künstler tätig.
Von 1994 bis 1996 besuchte er die Höhere Berufsfachschule für Gestaltung mit Schwerpunkt Medien/Kommunikation in Wuppertal. Im Anschluss daran studierte er an der Fachhochschule Dortmund visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotodesign, die er 2002 mit dem Diplom verließ. Während seines Studiums belegte er unter anderem Seminare der experimentellen Gestaltung und Illustration bei den Professoren Margareta Hesse (Malerei), Harald Becker (Malerei) und Jörg Jockheck (Objekt).
Schon ab 1999 nahm er an vielen Wettbewerben und Ausschreibungen teil, unter anderem an der Ausschreibung des Marienkrankenhauses in Wickede/Wimbern an der Ruhr zur Fassadengestaltung, bei der er den dritten Platz belegte oder am Wettbewerb Verzahnungen ausgeschrieben durch die Firmen Klingelnberg Söhne GmbH, Liebherr-Verzahntechnik GmbH und Oerlikon Geartec AG, bei dem er den zweiten Platz belegte.

Für viele Industriefirmen war Kirberg seit 2002 tätig, so zum Beispiel für die Firmen Klingenberg und Liebherr, zwei Firmen für die er auf der EMO 2005 eine Kunstgalerie gestaltete, um die Firmen auf der Messe vorzustellen oder für die Firma Alfred Kron GmbH, für die er das Foyer und den Besprechungsraum neu inszenierte. Darüber hinaus hat er für eine Vielzahl anderer Firmen sein Projekt "Transfer_Räume" verwirklicht, ein Projekt, das Elemente der Malerei, des Objekts und der Fotografie miteinander verbindet und sie inszeniert wie auf einer Bühne. Als Projektionsfläche dienen dabei Stahlbleche, die zuerst mit einer Lackmischtechnik behandelt werden und dann mit Fotografien überzogen werden. Aber es werden nicht nur Stahlbleche als Grundlage seiner künstlerischen Arbeiten eingesetzt. Kirberg arbeitet auch auf Leinen oder Fotopapier. Seit er seine Galerie in Flingern eröffnet hat, nimmt er regelmäßig an den Düsseldorfer Kunstpunkten teil

Seine Arbeiten können sie jeden Donnerstag in seiner Galerie auf der Ackerstraße in Düsseldorf- Flingern zwischen 15:00 bis 20:00 Uhr sehen. Es lohnt sich. www.fotoartdesign.de
Get together nicht nur online (19 Juli 2005)
Flingerns schönstes Internet-Café

Seit März 2005 hat Flingern ein neues Internet-Café: "get together" Und dieses Internet-Café ist etwas ganz Besonderes, denn die Betonung liegt auf Café.
Und damit unterscheidet es sich von allen anderen. Im "get together" ist es familiärer, gemütlicher, heller, freundlicher. Hier kann man nicht nur ins Internet gehen, sondern auch gemütlich bei Kaffee, Kuchen, Wein und anderen Getränken beisammen sitzen und klönen. Der Kuchen wird jeden Tag frisch in ausreichender Auswahl gebacken.

"Wir haben Gäste, die ihren Computerarbeitsplatz zu uns verlegt haben, nicht nur, weil sie sich bei uns wohl fühlen, sondern auch, weil sie mit viel geringerem Kostenaufwand Internetrecherchen oder ihre Arbeit erledigen können", sagte uns die Inhaberin, Susan Farkhondeh.

Neun volleingerichtete Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss gibt es hier. Auffallend ist auch der hohe Frauenanteil, aber das verwundert nicht, denn in der hellen Atmosphäre des Cafés fühlen sich Frauen nicht nur sicher, sondern auch Kinder sind hier bestens aufgehoben. Für sie stehen Spielmöglichkeiten bereit und auf der großen Sonnenterasse zwei Planschbecken.
Die große mit Blumen bepflanzte Sonnenterasse ist das Highlight des "get together".

Hier kann man ungestört von Straßengeräuschen an heißen Sommertagen und in lauen Sommernächten die Seele baumeln lassen bei einer Gastronomie, die ihresgleichen sucht. Kennen sie noch ein Lokal, in dem ein Glas Wein 1,80 €, diverse Säfte (0,25 l) 1,20€, Cola/Fanta 1,00 €, Diebels Alt (0,33 l) 1,20 €, Milchkaffee 1,80 €, Espresso 1,20 € und Kaffee + 1 Stück Kuchen 2,30 € kosten.
URSBOB: weniger ist mehr (14. Juli 2005)
Modische Hingucker kommen aus Flingern
(edf) atelier für raumgestaltung Roth, blattgold und URSBOB, drei Geschäfte, die auf dem schönsten und ausgeprochen idyllischen Teil der Hermannstraße in Flingern liegen, dem Tei, der zwischen Linden- und Ackerstraße verläuft.
Über das atelier für raumgestaltung Roth haben wir bereits vor knapp einem Jahr berichtet. Blattgold wurde erst im Juni 2005 vorgestellt. Und URSBOB? URSBOB ist einer der führenden Designerstores Flingerns, an dem man oder besser frau nicht vorbeikommt, wenn es um perfekte Passform, ausgefallene Schnitte, hochwertige Stoffe und das gewissen Etwas geht. Und das gewisse Etwas zeigt sich bei dem Label URSBOB immer unter dem Motto "Weniger ist mehr".

Keine Perlen, Rüschen oder auffällig gemusterte Stoffe lenken vom Schnitt, den Nähten und der Stoffqualität eines Kleidungsstückes ab. Und so ist jedes Teil aus der Kollektion nicht nur eine Saison tragbar sondern –und das ist kein Widerspruch – stets angesagt und etwas Besonderes.
Ulla Meiners, die Geschäftsinhaberin und Designerin, hat ihre Profession noch von der Pike auf gelernt. Ausgebildet bei einem Herrenschneider zuerst in Duisburg, dann in Düsseldorf, arbeitete sie nach der Lehre als Musterschneiderin bei der Firma comma. Hier nähte sie die sogenannten Prototypen einer Musterkollektion, die nach dem ersten Schnitt auf Messen den Geschäften angeboten werden.

Bei Müller & Sohn ließ sich sich zur Directrice ausbilden und arbeitete in der Folgezeit drei Jahre bei Tony Gard: zuerst als Directrice für den Erstschnitt, dann als Directrice für die Produktion. So fertigte sie die ersten Schnitte nach Zeichnung an, bis der Entwurf ausgereift war, beziehungsweise war für die Größenschnitte zuständig, die nach dem Erstentwurf notwendig wurden. "Diese Zeit bei Tony Gard war interessant und lehrreich, aber auch sehr, sehr anstrengend. Nach drei Jahren hatte ich das Gefühl, eine Auszeit nehmen zu müssen.", erzählte uns Ulla Meiners. Und sie nutzte diese Zeit, um das Fachabitur nachzuholen.

Ihr erstes Atelier eröffnete sie danach zusammen mit einer Kollegin auf der Ackerstraße. Beide arbeiteten als Directrice, jede für sich mit einem eigenen Kundenkreis. Und wieder war es Toni Gard, für den sie jetzt freiberuflich arbeitete und der nicht auf ihre Qualitäten verzichten wollte. Aber darüber hinaus gab es über berufliche Kontakte noch viele andere Arbeitsaufträge großer Modefirmen.

Seit vier Jahren gibt es nun ihr Geschäft auf der Hermannstraße in Flingern. In diesen vier Jahren hat sich Ulla Meiners unter dem Label URSBOB einen Namen gemacht. Seit knapp einem Jahr ist sie auch in der Düsseldorfer Altstadt vertreten, wo sie zusammen mit anderen Designerinnen einen Store eröffnet hat. Eines ihrer Ziele ist, eine eigene Kollektion zu vertreiben.
Aber wichtiger noch als dieses Ziel ist es ihr, eine Mode zu kreieren, die zu jeder Gelegenheit tragbar und bequem aber immer mit "Hinguckern" ist, stets auf der Grundlage eines ekzellenten Schnittes, einer perfekten Linienführung und einer hervorragenden Stoffqualität.

"Ich freue mich jedes Mal, wenn mir eine Kundin, die bereits Teile aus meiner Kollektion trägt, erzählt, dass sie darauf angesprochen und gefragt worden sei, wo man sie kaufen kann. Aber noch mehr freue ich mich, wenn Kundinnen davon berichten, dass man meine Kollektion erkennt und sagt: Chic, auch bei URSBOB gekauft.", sagte uns die Designerin. einkaufen-duesseldorf-flingern kann diese Aussage nur bestätigen.
Adolphs, ein Synonym traditioneller Buchbindekunst (26. Juni 2005)
(edf) Geht man von der Birkenstraße aus über den idyllischen Teil der Hermannstraße zwischen Linden- und Ackerstraße, so sieht man schräg gegenüber dem Haus mit den Arkaden das kleine aber feine Geschäft "blattgold", das in einer Werkstattgemeinschaft von der Goldschmiedin Beyermann und dem Buchbinder Adolphs betrieben wird.

Die Eingangstür zwischen den beiden geschmackvoll dekorierten Schaufenstern trennt das Geschäft in zwei imaginäre Bereiche. Rechts der Tür stehen der Arbeitsplatz und die Schmuckvitrinen der Goldschmiedin, links der Tür liegt der Arbeitsbereich des Buchbinders. In der Mitte zwischen beiden Bereichen steht ein Regal voller papierener Kunstwerke traditioneller Buchbinderkunst und Schreibutensilien wie Federn, Tinte, Siegellack und Stempel, die an vergangene Zeiten erinnern.

Seit 20 Jahren hat Buchbinder Adolphs seinen Betrieb nun schon in Flingern. Anfangs in den Räumen neben dem jetzigen Geschäft, seit 1997 zusammen mit der Goldschmiedin Beyermann in dem heutigen Ladenlokal.
Warum er den Beruf des Buchbinders gewählt habe? Nun, damals sah er darin eine Möglichkeit, seine Kreativität in traditioneller Handwerkskunst umsetzen zu können, auch wenn der Alltag eines Buchbinders zu Beginn seiner Tätigkeit mit Serienarbeiten ausgefüllt war wie sie heute nicht mehr üblich sind.

"Früher wurden Geschäfts- und Kassenbücher noch mit der Hand geschrieben und die mussten für das Finanzamt gebunden und jede einzelne Blattkante farblich behandelt werden, so dass die einzelnen Blätter, wenn das Buch zusammengeklappt war, ein Marmormuster ergaben. Fehlte eine oder mehrer Seiten, war das Muster gestört, das heißt, nicht mehr vollständig und das Finanzamt konnte daran erkennen, dass Seiten herausgerissen worden waren", erzählte uns Adolphs.
Firmen ließen Schaukästen aus Kunstleder mit Glasdeckel arbeiten um ihre Produkte auszustellen oder gaben Schreibtischunterlagen in Auftrag. Universitäten ließen ihren Buchbestand katalogisieren und binden oder faßten Zeitschriften in Jahrgangsbüchern zusammen.
Die meisten dieser Arbeiten fielen im Zeitalter des Computers der elektronischen Maschine und den Rationalisierungmaßnahmen zum Opfer. Universitäten speichern ihre Buchbestände auf Mikrochips und Geschäfts- und Kassenbücher werden in Computerprogrammen und –ausdrucken festgehalten. Dementsprechend haben sich auch der Kundenkreis und die Auftragsarbeiten verändert und Serienaufträge wurden von Einzelbestellungen abgelöst.

So werden heute von Adolphs Diplom- und Doktorarbeiten oder Fachliteraturbände gebunden. Aber es sind vor allen Dingen auch Kunden, die sich bei ihm besondere Wünsche erfüllen lassen, wissen sie doch, dass seiner Kunst kaum Grenzen gesetzt sind.
So werden Familienchroniken und –stammbäume abgegeben, um sie in Leder oder Pergament binden zu lassen. Und wenn man die Lederhäute sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass sie sich so fein spalten lassen, dass sie einen Buchrücken zieren oder Kanten verstärken oder als Gesamteinband dienen können.

Alte Familienbibeln oder Bücher erhalten einen neuen Einband und Fotografen und Künstler ordern Präsentationsmappen oder Skizzenbücher. Gästebücher in allen Formaten und Einbänden mit Gold- oder Blinddruckprägung bindet er nach den Vorstellungen seiner Kunden und berät sie bei der Wahl des Papiers, denn Papier ist nicht gleich Papier.
Zwischen einer grob strukturierten und einer fein strukturierten Oberfläche gibt es noch viele feine Unterschiede. Und was sich für den einen Zweck eignet, ist für den anderen nicht gut zu gebrauchen. Eine Besonderheit sind die Fotoalben von Adolphs, denn er bindet sie mit festeren und dünneren Blättern. Die festeren Blätter für die Fotos, dazwischen ein bis zwei dünnere Blätter für Texte, die die Bilder oder das Ereignis kommentieren.

Aber Adolphs bindet nicht nur Auftragsarbeiten. In seinem Ladenlokal auf der Hermannstraße 28 findet man eine reichhaltige Auswahl bereits vorgefertigter Skizzen- und Schreibbücher, Notizhefte, Fotoalben mit Papp-, Leder- oder Stoffeinband.
"In den letzen Jahren kommen immer wieder Kinder und Jugendliche in mein Geschäft, die Federn und Federhalter kaufen und natürlich Tinte. Anfangs habe ich mich darüber gewunderte und gedacht, dass sich diese jungen Menschen plötzlich für Kalligraphie interessieren, bis mir der tatsächliche Grund klar wurde.

Im Harry Potter Fieber wollen sie ihrem Idol nacheifern und dazu gehören natürlich Feder, Federkiel und Tinte", erzählte uns der Buchbinder. Denn bei Adolphs gibt es alles, was man zur Kalligraphie benötigt: Federn und Federkiele in unterschiedlichen Ausführungen und natürlich Tinte. Eisengallus Tinte zum Beispiel schreibt grau, wird aber mit der Zeit an der Luft tiefschwarz. Die rote Liebestinte duftet nach Rosen und die türkisfarbene Frühlingstinte nach Maiglöckchen. Gold- und Silbertinte sind ebenfalls zu erhalten wie Veilchentinte, die dementsprechend duftet.
Wer sich oder andere mit einem ausgefallenen Geschenk oder einer besonderen Kleinigkeit erfreuen möchte, wird bei Adolphs bzw. "blattgold" auf der Hermannstraße 28 bestens beraten.
Otto Kunze, ein Mann der bleibenden Werte (23. Juni 2005)
(edf) Wenn man Flingeraner fragt, ob sie Otto Kunze kennen und wo er seinen Handwerksbetrieb habe, dann werden sicherlich die wenigsten eine Antwort wissen. Wenn man sie aber fragt, ob sie das Haus mit der roten oder blauen oder grünen Tür kennen, dann können die meisten dem Fragenden den Weg weisen, ohne zu wissen, dass diese Türen und die dazugehörenden Häuser untrennbar mit Otto Kunze verbunden sind. Es sind gerade diese alten Stadthäuser, die zwischen all den anderen restaurierten Häusern die Passanten verweilen lassen, sind sie doch so liebevoll restauriert, dass sie eine ganz besondere Ausstrahlung haben.
Die Türen wirken nicht nur durch ihren Entwurf und die feinen Holzarbeiten und Verzierungen, sie wirken nicht nur durch ihren farbigen Anstrich, sondern vor allen Dingen, und das ist sozusagen ihr gemeinsames Geheimnis, durch die Verarbeitung des Farblackes. Denn jede Tür wird in vier Arbeitsgängen behandelt und zwischengeschliffen, bis sie schließlich ihr endgültiges Finish erhält und diese Art der Bearbeitung, aufwendig und zeitintensiv, schafft den samtigen Ausdruck, der dazu verleitet, mit der Hand über die Oberfläche zu gleiten. "Natürlich ist so eine Lackierung teurer als die allgemein übliche. Sie hat viel mehr Arbeitsgänge, aber auf Dauer ist das Teurere billiger. So ein Anstrich hält 20 Jahre, der blättert nicht ab", sagte uns Otto Kunze.

Ist es also die Farbe der Türen? Sind es die mit Marmor verkleideten Eingänge? Sind es die schmiedeeisernen Tore oder Gitter, die den Häusern ihr bemerkenswertes Aussehen geben? Die Antwort ist leicht. Ein Haus, das Otto Kunze restauriert, bekommt Seele und unverwechselbare Präsenz und Eleganz. Unter seiner Aufsicht und Planung werden alte, heruntergekommene Häuser zu romantischen Stadthäusern, stilsicher, klassisch schön ohne jede Aufdringlichkeit, durchdacht bis ins letzte Detail, sowohl von außen und innen als auch vom Keller bis zum Dachboden. Denn Kunze ist nicht nur handwerklicher Perfektionist sondern auch Künstler und kreativer Problemlöser.

Wer ihn persönlich kennt, weiß, dass er Lob und Bewunderung ablehnt. Anerkennung seiner Arbeit ja, aber bitte keine ausschweifenden Worte. Er weiß, was er kann. Er gehört zu den wenigen Schreinern deutschlandweit, die noch wirklich alte Holzbearbeitungs- und Restaurierungsmethoden kennen und anwenden. Wer antike Möbel zu ihm bringt, kann sicher sein, dass sie in der traditionellen Handwerkskunst ihrer Zeit wiederhergestellt werden.

Aber Otto Kunze baut auch Möbel nach alten Vorbildern ohne zu versäumen, ihnen etwas mitzugeben, was man nur mit typisch Kunze bezeichnen kann. Denn neben seinem Sinn für Schönheit und Ausgewogenheit hat er nicht seinen praktischen Sinn vernachlässigt. So hat er zum Beispiel einen Fernsehschrank für ein Zimmer konstruiert, der auf dem Boden zu stehen scheint, tatsächlich aber knapp über dem Boden schwebt, weil er über einen frei bewegbaren Hebelarm mit der Wand verbunden und damit nach allen Seiten schwenkbar ist, so dass man aus jeder beliebigen Sitzposition fernsehen kann. Wer Sprossenfenster liebt, aber davor zurückschreckt, wenn er an die zeitaufwendige Putzaktion denkt, für Otto Kunze kein Problem. Für den Betrachter baut er wunderschöne Sprossenfenster, die sich für die Hausfrau am Putztag in eine durchgehende Fensterfläche verwandeln.

Seit 1956 lebt und arbeitet Otto Kunze nun schon in Düsseldorf. Dass er nach Düsseldorf kam, verdanken wir, auch wenn er das anders sehen wird, dem Zweiten Weltkrieg und einem Kindheitstraum.
Geboren wurde er 1929 in Katscher, Oberschlesien. Dort bewirtschafteten seine Eltern 65 Morgen Land. Sein Vater, selber Tischler, war auf seinen Wanderjahren als Geselle unter anderem in Düsseldorf gewesen. Gerade von dieser Stadt erzählte er seinem Sohn während der Feldarbeit, so dass sich in Otto Kunze der Wunsch festsetzte, später auch mal nach Düsseldorf zu gehen.

Immer, wenn er seinem Vater von diesem Wunsch erzählte, sagte dieser: „Junge, du wirst nie nach Düsseldorf kommen. Wir haben zu viel Land dazu gekauft, du musst hier als Bauer bleiben, die Weiber schaffen das nicht ohne einen Mann.“
Doch dann kam der Zweite Weltkrieg. Ein Jahr nach Kriegsende starb der Vater und mit dem Verlust Oberschlesiens begann auch die Vertreibung der Deutschen durch die Polen, so dass Otto Kunze mit seiner Mutter und Schwester mit nichts in den Händen schließlich in einem Lager in Pirna in der ehemaligen DDR landete. Ein Erlebnis, das ihn tief geprägt hat und selbst heute noch, nach so vielen Jahrzehnten, emotional berührt. Drei Jahre arbeitete er in der Folgezeit auf einem Hof: ein Jahr im Kuhstall, zwei Jahre als Kutscher bis er schließlich 1949 eine Tischlerlehre in Freiberg begann. Bereits nach einer Gesellenwoche setze er sich 1951 gegen Westen Richtung Düsseldorf ab. 35 DM Bestechungsgeld ermöglichten ihm die Flucht über die damalige grüne Grenze und brachten ihn auf dem Fahrrad zum Sammellager Ülsen. Nachdem Hof und Boden in Oberschlesien verloren waren, blieb ihm nichts anderes als die Erinnerung an die Heimat und an den Vater und damit untrennbar verbunden der Wunsch, wie sein Vater nach Düsseldorf zu gehen. Und der sollte nun verwirklicht werden, auch wenn es noch fünf abenteuerliche Jahre dauern sollte, bis er schließlich hier ankam.

In Köln hätte er in den Fordwerken arbeiten können, aber Fabrikarbeit, das war nichts für den Naturburschen Kunze. Schließlich landete er auf dem Arbeitsamt Neuss, das er mit einem Arbeitsschein für eine Neusser Firma verließ. Beinahe hätte er auch dort angefangen, wäre da nicht das Schild „bis Düsseldorf 8 Kilometer“ gewesen. Als er das Schild sah, habe er den Schein zerrissen, sagte uns Otto Kunze. So kurz vor dem Ziel habe er nicht aufgeben wollen, sich wieder auf das Rad geschwungen und sei Richtung Düsseldorf geradelt, wo er sich als Tischler angemeldet habe.
Das Fahrrad blieb auch in der Folgezeit sein ständiger Begleiter. Wer Otto Kunze kennt, weiß, dass er stets mit dem Fahrrad unterwegs war und ist. Als einkaufen-duesseldorf-flingern neulich im Victorian auf der Königstraße war, fragte der Barkeeper, als er im Gespräch den Namen Otto Kunze hörte, ob wir von Otto Kunze, dem Schreiner sprechen. Der hatte nämlich die erste Theke dort gebaut und sei in bleibender Erinnerung geblieben nicht nur wegen der guten Arbeit, sondern weil er damals auf dem Fahrrad und mit Hut vorgefahren sei, was man gelinde gesagt als ausgesprochen ungewöhnlich empfand. Aber Fahrrad und Hut sind Kunzes Markenzeichen, der nicht viel von äußeren Statussymbolen hält um sich damit aufzuwerten.

1956 eröffnete er seinen ersten Betrieb in der zerstörten Reitzenstein Kaserne und zwar in einem Pferdestall der damaligen Reitschule Anton Cordes. Seine Schwester Maria war von Anfang an an seiner Seite und hielt ihm den Rücken frei, indem sie sich um alle Büroarbeiten und die administrativen Tätigkeiten kümmerte. Morgens um halb vier sei er aufgestanden, habe bis abends 21 Uhr gearbeitet. „Wer zu meiner Zeit auf dem Land aufgewachsen ist, ist an einen arbeitsreichen Tag voller Entbehrungen gewöhnt“, sagte uns Kunze.
Aus der ehemaligen Werkstatt im Pferdestall ist ein großer Betrieb geworden, der neben einer Schreinerei auch eine Schlosserei und eine Maler- und Lackierwerkstatt umfasst und zeitweise bis zu 40 Mitarbeiter beschäftigte. Trotzdem blieb immer noch Zeit, Reisen wie zum Beispiel nach Petersburg zu unternehmen, die er stets nutzte, um alte Schlösser, Bauten und Museen zu besuchen. Selbst heute noch, mit 76 Jahren, steht er morgens um halb sechs auf und arbeitet bis nachts halb zwölf in seinem Betrieb.
Einen Nachfolger, der in seine Fußstapfen treten könnte, hat er nicht. Seine vier Töchter, die er liebevoll Weiber nennt, arbeiten in anderen Berufen. Weiber kommen mir nicht in den Betrieb, habe er damals gesagt, als seine jüngste Tochter den Wunsch äußerte auch eine Tischlerlehre zu beginnen. „Heute bestreitet mein Vater vehement, dass er das gesagt haben soll“, erzählte uns die Tochter.
So wird mit Otto Kunze eines Tages auch ein großer Teil alter Handwerkskunst gehen, denn in der heutigen Ausbildung werden viele Techniken nicht mehr gelehrt, weil sie zeit- und kostenintensiv sind.
Blaue Stunde in den Stadtwerken Düsseldorf (13. Juni 2005)
(edf) Ultima Thule! Unter diesem Titel zeigt Ansgar Skiba ab Donnerstag, zweiter Juni, in den Stadtwerken Düsseldorf seine Bilder, die aus Impressionen während seines Islandaufenthaltes im Sommer 2004 entstanden sind.

In vielen Galerien weltweit waren seine Arbeiten schon zu sehen. Viele öffentliche und private Sammlungen haben Bilder von ihm erworben wie z.B. die Kunsthalle Recklinghausen, das Museum Bochum, die Kunstsammlung des Landes NRW in der ehemaligen Reichsabtei, das Ministerium für Städtebau, Kultur und Sport Düsseldorf, die Deutsche Bank und viele mehr.
Nun sind es die Düsseldorfer Stadtwerke, die Kunstinteressierten die Gelegenheit bieten, mit Skibas Arbeiten in Kontakt zu treten, sich davon beeindrucken und entführen zu lassen in die Welt der emotionalen Erfahrungen.

Gemalt hat Ansgar Skiba immer schon, zumindest ab dem Zeitpunkt als seine Mutter feststellte, dass sie ihren Ältesten mit Pappkarton und Buntstiften beschäftigen konnte und er mit Hingabe und Leidenschaft Kartonblatt um Kartonblatt füllte. Schnell stellte sich damals aber auch heraus, dass Papier und Stifte nicht nur ein probates Beschäftigungsmittel waren, sondern dass der Junge auch Talent besaß.

Und so kam es wie es kommen musste. Nach Abitur, Wehrdienst und Arbeit in Metallbetrieben konnte er sich für ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden einschreiben. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rolf Sackenheim, Michael Buthe und Gotthard Graubner.
Seit 1983 lebt Ansgar Skiba nun in Düsseldorf, seit vielen Jahren in Flingern zusammen mit seiner Frau Zipora Rafaelov, einer ebenfalls bekannten Künstlerin, und seinem Sohn Jonathan.

Und immer noch füllt er akribisch Tag für Tag zwar nicht mehr Pappkartonblätter sondern Leinwände mit Cocktails, Tortenstücken, Brautkleidern und Landschaften.
Akribisch trägt er Farbschichten für Farbschichten auf, so dass eine reliefartige Oberflächenstruktur entsteht, aus der die Motive unscharf in den Konturen und verschwommen in den Details, aber um so präsenter und unmittelbarer in ihrer Zweidimensionalität hervortreten und den Betrachter zwingen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, in einen Dialog zu treten.
Und dies geschieht weniger auf einer verstandesmäßigen denn auf einer emotionalen Ebene. Es sind vor allem die großformatigen Arbeiten, die den Betrachter quasi in sich aufsaugen und in die eigene Emotionalität eintauchen lassen.

Unzweifelhaft ist Blau Skibas Farbe in den letzten Jahren geworden. Blaue Gletscher, blaue Wellen blaue Frauenbildnisse. In Blau hat er seine isländischen Impressionen verbildlicht: Blaue Fjorde, blaue Wasserfälle, blaue Meeresbuchten. Blau, die Farbe, die sofort mit Himmel und Meer assoziiert wird, strahlt Ruhe und Kontemplation aber auch Weite, Kühle und Unnahbarkeit aus und spricht Emotionen wie Sehnsucht, Trauer und Einsamkeit an.
Blau ist also für Skiba die adäquate Farbe, mit und in der er seine Eindrücke von Natur bildhaft verarbeitet. Und so entsteht ein wortloser Dialog zwischen Künstler und Betrachter, dessen Mittler das Kunstwerk ist. Das Werk als Veräußerung eines inneren Eindrucks ruft seinerseits beim Betrachter einen inneren Eindruck hervor. So darf bei einem Kunstwerk nicht die Intention des Künstlers wichtig werden, denn der subjektive Eindruck, im Werk objektiviert, gewinnt Eigenständigkeit, ist losgelöst vom Künstler und geht nun seinerseits eine Bindung mit dem Betrachter ein.

Wer Ansgar Skibas Ausstellung in den Stadtwerken Düsseldorf besucht, kann sich verzaubern lassen, kann seine Bilder plätschern und rauschen sehen.
Alte Kulturen neu wieder belebt (27. Mai 2005)
(edf) Dass Flingern Nord Düsseldorfs Szeneviertel geworden ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Dass sich Düsseldorfs Kreative bevorzugt in Flingern niedergelassen haben und mit Shops oder in Galerien präsent sind, wissen sicherlich auch schon viele. Dass aber viele Designer und Künstler ihre Ateliers in den wunderschönen Hinterhöfen der liebevoll restaurierten Stadthäuser oder in ihren Wohnungen haben und dort quasi im Verborgenen wirken, wissen sicherlich nur Eingeweihte.

Eine dieser Designer ist Dagmar Schnegule. Sie ist vielseitig orientiert und entwirft sowohl Schmuckstücke als auch Lederaccessoires und Kleidung. „Ich denke konzeptionell, wenn ich arbeite“, sagt sie. „Ich entwerfe zum Beispiel eine Tasche und dazu eine passende Kette. Oder ich entwerfe einen Überwurf und dazu Pulswärmer und eine Kette oder Ohrringe.“
Eine Besonderheit ist die Rückbesinnung auf die Symbole aus alter ägyptischer, griechischer, persischer oder Inka Kultur und ihre Verarbeitung und Neugestaltung zu Armbändern, Ketten, Ohrringen und Ringen.

Fast alle Schmuckstücke sind aus 950er Silber mit einem 24karätigen matt schimmernden Goldüberzug gearbeitet oder bestehen aus einer Mangan-Kupfer-Silber-Legierung ebenfalls überzogen mit einem 24karätigen Goldüberzug.
Viele dieser Schmuckstücke werden von Museen geordert und während einer Ausstellung dem interessierten Publikum angeboten, so zum Beispiel bei der großen Tutenchamon-Ausstellung in der Bonner Kunsthalle. Aber auch die Völklinger Hütte und das Neanderthal Museum bieten Schnegules Schmuckstücke aus verschiedenen Kulturkreisen an.

Eine Besonderheit sind ihre praktischen Gürteltaschen aus Leder, die sofort den Blick auf sich ziehen. Wer möchte nicht während einer Shopping Tour, eines Spaziergangs mit den Hunden oder während eines Club-Besuches die Hände frei haben oder nicht ständig gezwungen sein, auf seine Utensilien aufzupassen.

Diese Taschen können sowohl als ausgefallener Hüftgürtel als auch als Tasche für so notwendige Kleinigkeiten wie Handy, Geldbörse und Lippenstift getragen werden. Einige dieser handwerklich gefertigten Unikate lassen sich direkt im Atelier der Designerin erwerben, viele Gürteltaschen werden aber auch direkt von Modegeschäften auf der Kö aufgekauft und als Accessoire zur bestehenden Kollektion angeboten.

„Mein Atelier steht Kunden jederzeit offen. Wer sich informieren möchte kann mich gerne anrufen oder eine e-mail senden“, sagte uns Dagmar Schnegule.
75 Kubik: Klein aber fein (12. April 2005)
Flingerns Produzentengalerie lädt ein.
Der Name der Galerie 75 Kubik verrät schon, dass es sich um einen recht kleinen Raum handeln muss, in dem der Düsseldorfer Maler, Radierer und Emailleur Kai Hackemann mehrere Male im Jahr Einzel- und Gruppenausstellungen realisiert.

Gerne gibt er diesen ein Motto, und so werden dort ab Sonntag, dem 17. April, vier Wochen lang Bilder zum Thema „Still-Leben“ zu sehen sein. Durch geschickte Hängung in dem Ladenlokal, das ehemals der Verkaufsraum einer Metzgerei war, konnten schon bei der ersten thematischen Ausstellung „Landschaften! 50 Arbeiten gezeigt werden. Auch diesmal sollen Werke von sechs Künstlern ihren Platz finden.
Der in Wiesbaden lebende Bernd Schwering hatte in den 70ern an der Folkwang-Schule in Essen und darauf bei Rudolf Hausner an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert. Später unterrichtete er selbst an der Kunsthochschule in Mainz, wo Hackemann sein Schüler war. Schwering ist einer der wenigen bedeutenden Realisten hierzulande. Seine Originale werden nur selten in Galerien ausgestellt, da er aufgrund der überaus feinen und zeitintensiven Acryl-Malerei meist für vorgemerkte Sammler arbeitet. Vor einigen Wochen hat er nach anderthalb Jahren ein Auftragsbild für ein neues Verwaltungsgebäude des Aldi-Konterns in Mülheim fertiggestellt. Zwei Kabinettstücke wird er der Ausstellung beisteuern.
Ganz anders sind die Werke der in Amsterdam lebenden Sabina Wörner, obwohl auch sie Schülerin Schwerings in Mainz war. Ihr bevorzugtes Material ist die Eitempera-Farbe wegen deren matter und etwas spröder Stofflickeit, die den lebendigen Duktus der Künstlerin auf glatten Malgründen besonders gut zu Geltung bringt. Sabina Wörners Bilder zeigen stark vergrößerte, oft ungewöhnliche Ausschnitte und sind –lichtdurchflutet und farbintensiv- von Transparenz und formatfüllender Rhythmik geprägt.

Lars Lehmanns Malerei dagegen verwirklicht sich in der kompakten Dichte und dem Schmelz der Ölfarbe. Lehmann hat an der HDK in Berlin studiert und ist Meisterschüler von Professor Volker Stelzmann.
Seit einigen Jahren zurückgezogen im mecklenburgischen Güstrow ansässig arbeitet er beharrlich an einer behutsamen und sehr persönlichen Modernisierung tradierter Stilleben-Typen. Häufig arrangiert er hermetische Kompositionen aus einem erstaunlichen Fundus von Trödel und Spielzeug.
Heike Negenborn hat den Bachelor of Arts am Austin College in Texas, USA gemacht. Seit vielen Jahren lebt sie nun schon abwechselnd im pfälzischen Windesheim und im Süden Frankreichs. Ihr Ausstellungsbeitrag wird Gourmets erfreuen, denn sie, die sich vorwiegend mit Landschaft beschäftigt, hat einen Winter lang Gemüse portraitiert. Da gibt es wunderbar röschenrunden Blumenkohl, knackig-frische Tomaten und Kohlrabis oder Karotten von beinahe surrealer Präsenz. Einige dieser Motive hat sie auch in aufwändigen, von den Ölbildern kaum zu unterscheidenden, Farbradierungen realisiert.
Der in Köln und in der Eifel beheimatete Hans Christian Rüngeler studierte von 1980 bis 1997 bei Prof. Rolf Crummenauer an der Düsseldorfer Kunstakademie. Der stetige Erfolg seiner künstlerischen Arbeit beruht zum einen auf der kontemplativen Ruhe und Harmonie seiner Landschaften und Stilleben, zum anderen auf der außergewöhnlichen Art der Stilisierung hin zu einer idealtypischen Form. Drei Bilder, die sich mit Blumen beschäftigen, sind als Beitrag zu dieser Ausstellung entstanden.

Kai Hackemann, der sowohl Schüler Schwerins als auch Crummenauers war, zeigt neue Aquarelle. Obstschalen und andere Küchenreste, also scheinbar Wertloses und dem Verfall anheim Gegebenes, füllen seine intensiven kleinen Formate. Durch die Leuchtkraft der Farblasuren und die verdichteten, das Motiv vom Umraum isolierenden Kompositionen erfahren die Dinge eine ästhetische Umwertung – das Restliche wird zum Eigentlichen, das Unbeachtete kostbar.
Allen Ausstellungsbeiträgen ist gemeinsam, dass sie Farb- und Formschönheit als wesentlichen Aspekt der Stillebenmalerei bejahen und präsentieren. Stillebenmalerei ist an die Akzeptanz und Darstellung der dinglichen Welt gebunden, denn kein Stilleben existiert ohne Gegenstand. In der Auswahl der Motive, in ihren Arrangements und dem Handschriftlichen der Darstellung besteht aber, wie zu sehen ist, eine Fülle von ganz unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Wesentliches Thema des Genres war und ist immer auch das Innehalten und Verrinnen der Zeit. Von der Schönheit des Augenblicks und seiner Vergänglichkeit ist etwas zu spüren in einer feinen Ausstellung in einer kleinen Galerie.
einkaufen-duesseldorf-flingern bekam die Gelegenheit, einige der Bilder bereits im Vorfeld der Ausstellung zu zeigen.
Leben ist Wandel, Stabilität ist Illusion (17. März 2005)
einkaufen-duesseldorf-flingern traf die Fotografin Edith Glischke
(edf) Flingern hat vielseitige Talente zu bieten. Eines davon ist die Fotografin Edith Glischke. Seit 1977 lebt die gebürtige Triererin in Düsseldorf. Bevor sie ab 1983 bei Professor B. Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie Freie Kunst, Fachrichtung Fotografie, studierte, arbeitete sie bereits als Fotoassistentin in einem Fotostudio. Getreu dem Motto "Neue Eindrücke erweitern den Horizont" hielt es Edith aber nicht nur in Düsseldorf, sondern sie besuchte Australien, um sich vom Kontinent und seinen Menschen inspirieren zu lassen. Auch während ihres Studiums bei Professor Becher war sie freiberuflich als Fotografin tätig.

Lieblingsobjekte ihrer Arbeiten waren und sind Hallenbäder insbesondere alte Bäder, die um die Jahrhundertwende entstanden sind. Warum gerade alte Bäder? "Nun, ich wurde bereits in meiner Heimatstadt Trier von den Barbara- und Kaiserthermen inspiriert, zeigen sogar leblose Dinge eindrucksvoll das Prinzip des Lebens von Werden, Sein und Vergehen", sagte uns Edith. Hallenbäder aus der Jahrhundertwende stellen für sie ein Mittelding zwischen Ruine und modernen Bädern dar, zeigen diese Bäder bereits Spuren des Verfalls und weisen auf das Vergehen hin. Es sind überhaupt morbide Räume und Orte, die die Fotografin anziehen. "Wir Menschen wünschen uns das Perfekte, Makellose, um uns die Illusion von Stabilität und Ewigkeit zu erhalten", erzählt sie. Aber Leben beinhaltet Wandel.

Deshalb sind morbide Räume für sie, so paradox es klingen mag, lebendig, zeigen die Spuren ihrer Vergangenheit auch die Spuren des Lebens. Ein anderes, ganz entgegengesetztes Thema sind die Darstellung von Ordnung und Isolation, eingefangen im Motiv der Kachel.
Bis heute arbeitet Edith Glischke mit einer analogen Großbildkamera. "Nicht dass ich digitale Fotografie ablehne, aber ich arbeite schon so lange als Fotografin, dass ich nur sehr selten ein Foto wiederholen muss. Ich weiß bereits vor der Entwicklung, wie das Bild aussehen und welche Wirkung es haben wird."
Fast ihre gesamten Fotoarbeiten nimmt sie mit langen Belichtungszeiten auf. "Wenn man zum Beispiel bei Raumaufnahmen lange Belichtungszeiten wählt, kann man Bewegung selbst bei statischen Räumen festhalten.", erklärte sie.

Dieses Aufnahmeprinzip treibt Edith in ihrem interaktiven Fotoprojekt "Frauen in Bewegung" auf die Spitze. Während einer vierstündigen Fotosession fotografierte sie Frauen, die sich mit einem für sie bedeutsamen Gegenstand vor ihrer Kamera in Szene setzen konnten. Durch diese Aufnahmetechnik entsteht eine Verschiebung von Raum und Zeit, denn durch die Bewegung der Personen tritt der Hintergrund auf verschiedenste Art und Weise in den Vordergrund und lagert sich über die sich darstellenden Person. Es entstehen Bilder, die von einem surrealen Charakter geprägt und ebenso einzigartig sind wie die darin festgehaltene Person.

Aber Edith Glischke ist nicht nur eine exzellente Fotografin sondern auch eine exzellente Sängerin. Als Mitglied der Gruppe Spoonful singt sie Coverversionen und gemeinsam mit den anderen Gruppenmitgliedern komponierte und getextete Lieder. "Vielseitige Interessen verhindern einseitiges Denken", erläutert sie ihr zweites kreatives Engagement und lächelt dabei verschmitzt.
Ediths interaktives Fotoprojekt "Frauen in Bewegung" wird Freitag, 18. März 2005 ab 18 Uhr in der Galerie K22A, Hermannstraße 22a in Düsseldorf-Flingern eröffnet.
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Nach dem Seminar ist vor dem Seminar: Nach dem gelungenen Einstand im November eröffnet die Nachbar in Flingern am 12.1. erneut den Hörsaal an der Birkenstraße, um Düsseldorfer Studenten beim „Nachtseminar“ wieder die Gelegenheit zu bieten, die anspruchsvolle Speisekarte der Nachbar zu studieren, wie auch davon zu probieren – ohne Studiengebühren dafür zu berappen. Denn das Team um Inhaber Benjamin Willand nimmt nun regelmäßig die Düsseldorfer Studenten ins Feinschmecker-Visier und präsentiert an jeden zweiten Mittwoch im Monat einen kulinarischen Erlebnisabend nur für Studenten und deren Freunde.

































































































