Chic Nails = Très Teuer?

Schicke Nägel zu haben ist toll. Und nicht teuer. Sollte man meinen.

So viele schöne Dinge kann man in Flingern kaufen und unternehmen und das auch für wenig Geld. Oder zumindest für einen angemessenen Preis. Warum aber kostet es in Flingern im Vergleich zu anderen Stadtteilen Düsseldorfs ein Vermögen zur Maniküre zu gehen?

Ein Traum – jemand massiert einem nach einem anstrengenden Tag oder einfach mal so minutenlang die Hände, die einzelnen Finger, feilt, schnibbelt und lackiert...und danach sehen die Hände absolut perfekt aus. Bei real nails in Bilk bleibt das kein Traum. Für gerade einmal 15 Euro hat man tage-, vielleicht sogar wochenlang Freude an den schön gemachten Nägeln. Die Frauen dort nehmen sich Zeit für einen und fürs Trocknen lassen (was heute nicht in allen Nagelstudios eine Selbstverständlichkeit ist), geben gute Tipps zur Pflege und Farbe und wissen was sie tun. In den Bilker Arkaden gab es im Obergeschoss auch mal ein asiatisches Nagelstudio, in dem der Service und die Preise stimmten. Heute ist das anders. Dort wird man „abgefertigt“, mit nassen Nägeln weg geschickt, die Handmassage von früher gibt es heute nicht mehr und auf magische Weise haben sich trotzdem die Preise erhöht.

In Flingern dagegen sind die Preise so hoch, dass man sich gar nicht in das Nagelstudio rein traut. Hier zahlt man für eine Maniküre ohne Lack! bereits bis zu 20 Euro und muss dann noch 5 Euro für den Lack drauflegen. Die Frauen in diesen Studios sitzen den ganzen Tag gelangweilt in ihren Läden, wundern sich, dass niemand zu ihnen kommt und machen nach spätestens einem halben Jahr den Laden zu. Ist das denn die Lösung? Warum bieten die Nagelstudios in Flingern nicht den Service und die Preise, für die Flingerns Frauen im Moment drei Haltestellen mit der S-Bahn fahren...??? Schicke Nägel müssen nicht teuer sein!

Bella
06.03.2011 - 15:32
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Entspannung für Körper und Seele

Was tun, wenn man das Gefühl hat, der Alltag bricht über einem zusammen. Man hat keine Zeit mehr für sich, weil einen der Stress im Beruf auffrisst. Man hat keine Lust, sich zu irgendetwas aufzuraffen, sei es der Einkauf im Supermarkt, das Treffen mit Freunden oder der Hausputz. Und selbst der gemütliche Abend auf dem Sofa mit einem guten Glas Wein und einem schönen Film bringt nicht die ersehnte Entspannung. Ein Jammer!

Doch für Düsseldorfer und vor allem Flingern-Bewohnern  hat sich eine neue Chance der Erholung aufgetan, die endlich erhoffte Entspannung, Ablenkung und Rückbesinnung auf das Essentielle bietet: das türkische Hamam auf der Birkenstraße in Flingern!

Letzte Woche befand ich mich in dem oben beschriebenen Zustand. Genervt von allem und nicht im Stande selbst bei entspannenden Unternehmungen den Kopf frei zu kriegen. Vielleicht liegt das auch am Wetter gerade. Doch ein sonntäglicher Besuch im türkischen Hamam war der gesuchte Glücksgriff. Mit meiner besten Freundin ging ich nachmittags los (Sonntag ist Frauentag), nicht ahnend, wie viele Stunden wir im Hamam verbringen würden. Zugegeben, es zog sich anfangs ein wenig, ein Saunagang nach dem nächsten, zwischendurch schwarzen Tee trinken und im gemütlichen Bademantel auf Liegen „rumgammeln“.  Doch nach einiger Zeit begann die Entspannung einzusetzen. Man dachte nicht mehr an die Zeit, was man sonst noch alles schaffen könnte an diesem Nachmittag oder was einen noch erwartet. Man war einfach.
Dann nach geraumer Wartezeit wurde man ins eigentliche Hamam geführt. Ein gekachelter, sehr feucht-warmer Raum, wo man sich mit kleinen Tonschüsseln Wasser aus orientalischen Brunnen über den Körper schüttete um gut durchgefeuchtet zu sein, bis man schließlich wie ein Walfisch auf eine der Steinliegen gebeten wurde, um dort zuerst von Kopf bis Fuß abgeschrubbelt und anschließend in einem Berg von Schaum durchgeknetet zu werden. Wenn einen die festen Hände der Masseurinnen nicht weichklopfen, dann sind es die gekachelten Liegen – einfach down to earth!
Die anschließende Ganzkörper-Ölmassage bei entspannenden Tönen tat ihr Restliches. Nach über fünf Stunden verließen wir das Hamam als neue Menschen. Alles schien möglich. Jede Faser unseres Körpers schrie nach neuen Herausforderungen und selbst der Lärm der Birkenstraße beim Rausgehen konnte einem nichts mehr anhaben.
Wer sich regenerieren und die Akkus neu aufladen möchte, sollte diese tolle und vor allem originale Hamambehandlung auf der Birkenstraße  ausprobieren. Sie werden merken, die Entspannung liegt so nah… Mein nächster Hamambesuch ist bereits fest gebucht.

Bella
21.02.2011 - 12:13

Atelier Kristin Dembny....Kontaktmöglichkeiten :-)

http://www.einkaufen-duesseldorf-flingern.de/atelier-kristin-dembny

www.kristindembny.com

email@kristindembny.com

phone: 0173 72 03330

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Atelier Kristin Dembny

Ackerstrasse 125

40233 Flingern

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Bei Interesse an Einladungen zu Ausstellungen bitte email an mich...

...zu den Kunstpunkten 2011 wird mein Atelier natürlich auch geöffnet.

 

Kristin Dembny

Kris
28.01.2011 - 13:17

"Atelier Kristin Dembny" bleibt in Flingern !

"Totgesagte leben länger...."

Mit einiger Verwunderung hörte ich von meinem angeblich "kompletten Weggang" von Flingern...

Frei nach dem Motto: "Neid muß man sich verdienen, Mitleid kriegt man geschenkt" darf ich an dieser Stelle klarstellen:

Lediglich das Atelier & Showroom auf der Ackerstrasse 164 wurde von mir geschlossen.

Meine alte/ neue Wirkungsstätte befindet sich seit dem 1. Januar 2011 auf der Ackerstrasse 125.

 

Da ich meiner Kreativität dort nun uneinsehbar von außen fröne, bitte ich höflichst um telefonischen Kontakt zur Terminabsprache.

 

Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Kunst.

Kristin Dembny

Kris
22.01.2011 - 13:24
3

Früher war ich mainstream, heute bin ich alternativ

Cross-over Küche, laotische, thailändische, chinesische, indische, neue deutsche Küche, alle mit dem ganz besonderen Kick und nur nicht mainstream. Ja es gibt mittlerweile sogar Pommes von glücklichen Kartoffeln und Currywurst von glücklichen Bioschweinen in der fritte auf der Ackerstraße. Die Lokale schießen aus dem Boden und mit ihnen ein ebenso besonderes Publikum, das sich dort trifft, mit dem Laptop unterm Arm und dem iPhone in der Hand und alle halten sich für wahnsinnig alternativ.

Und dann steh ich da manchmal nach dem Büro abends in der Küche. Keine Lust auf Kochen und keine Lust auf die neuen Lokale und ihr Essen. Dann steh ich da und denk an früher und früher ist mal zehn Jahre her. Und ich bekomme so richtig Heißhunger auf ganz normale Pommes mit einem fetten Klecks Majo, auf eine ganz normale Currywurst ohne besonderen Anspruch nur lecker oder auf so einen leckeren Gyrosteller. Und ich, ich mach mich auf die Suche nach einer ganz normalen Pommesbude. Gar nicht so einfach. Viele gibt’s nicht mehr. Aber wenn ich dann im IRODION auf der Flurstraße 34stehe, auf meine Bestellung warte und mich mit so ganz normalen Leuten dort unterhalte, dann beschleicht mich der Gedanke, dass ich vor zehn Jahren in so einer Bude noch ganz schön mainstream war, aber heute geradezu gegen den Trend schwimmen. Man bin ich heute alternativ.

Felix
12.01.2011 - 13:46

Die vier Ps

Die drei Ps: das sind „Pleiten, Pech und Pannen“. In unserem Fall kann man den Begriff „peinlich“ noch hinzufügen. So und so ähnlich empfinde ich das Verhalten der alternativen linken Szene in Flingern.

Erst letztens machten sie den vier Ps wieder alle Ehre bei der Veranstaltung „Flingern rollt den roten Teppich aus“. Dort flanierten sie pärchenweise durch die mit Kunden übersäten Läden und wollten die Ladenbesitzer dazu bewegen, ihre eigens für die Veranstaltung kreierten Flyer mit unflätigen Parolen in Fäkaliensprache auszulegen. Die Reaktion der Ladenbesitzer war, wie kaum anders denkbar, negativ. Wie soll man Menschen ernst nehmen, die statt vernünftiger Argumente pubertären „Dünnschiss“ verbreiten.

Wie sagte ein Ladenbesitzer ganz treffend: „Die haben doch sicherlich noch niemals mit ihrer eigenen Hände Arbeit oder Verstand Geld verdient, sondern immer nur auf unsere Kosten gelebt, dann bleibt selbstverständlich genug Zeit, derartiges zu produzieren.“

Jetzt mal ehrlich: Wie kommen diese Leute darauf, dass die Ladenbesitzer, deren Läden an solchen Abenden zum Bersten gefüllt sind, für deren Läden sowohl im Internet, im Radio und auf Flyern geworben wird, diese Anti-Kapitalismus-Parolen unterstützen? Das ist ja lachhaft! Man kann über alles reden, aber doch bitte mit Argumenten. Und natürlich wandelt sich ein Stadtteil, Industrie ist out. Die ehemaligen Werkswohnungen müssen renoviert werden, damit sie sie nicht mit der Zeit über den Köpfen ihrer Bewohner zusammen brechen und es muss neues Leben in die Stadtteile Flingern Nord und Flingern Süd gebracht werden. Und natürlich wollen auch die Laden-, Galerie- und Atelierbesitzer leben. Und die sind natürlich über Veranstaltungen froh, die positive Aufmerksamkeit auf den Stadtteil lenken.

Überhaupt sind diese Linken in Flingern, die der Antifa angeschlossen zu sein scheinen, ein Phänomen. Auf der einen Seite sind sie stolz darauf, in einem historisch-politisch heiklen Stadtteil zu leben, der so viel Kreativität und Alternativen bietet. Auf der anderen Seite wollen sie keine Veränderung und es sollen nur Gleichgesinnte mit gleichem Lebensstil in dem Stadtteil leben. Oder sollte man besser sagen Gleichgesinnte, deren Gesinnung und Stil vom Geldbeutel vorgeschrieben wird. Sie fürchten die Ladenbesitzer, die die Frechheit besitzen, sich an so erfolgsversprechenden Veranstaltungen wie „Flingern rollt den roten Teppich aus“ zu beteiligen, um, oh nein, man spreche das böse Wort nicht aus, Geld zu verdienen.

Ist es denn nicht logisch, dass ein alternatives Szeneviertel auf kurz oder lang Leute anzieht, die Geld haben und auch gewillt sind, es auszugeben? Vielleicht sieht das Ganze in dreißig Jahren wieder anders aus, aber für den Moment sind solche linksradikalen Protestaktionen nicht nur unnütz, sie führen auch zu keiner konstruktiven Diskussion und sie sind peinlich! Die vier Ps eben.

Bella
08.01.2011 - 14:39
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Früher war alles besser

Wer kennt diesen Satz nicht? Jeder von uns hat mindestens einen Verwandten, der diesen Satz des Öfteren in Gespräche einfließen lässt und wir selbst haben ihn bestimmt auch schon einige Male verwendet. Sei es, weil wir uns dem älteren Gegenüber in geselliger Atmosphäre einfach nur anschließen wollten oder um einem Gespräch einen ironischen Unterton zu geben. Aber was ist dran an diesem Satz „Früher war alles besser...“?

Erst gestern hatte ich das Vergnügen von meiner engen Vertrauten, meiner Mutter, einen kleinen Vortrag darüber zu hören, wie die Menschen früher, also die Menschen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration, eine andere Einstellung zur Arbeit hatten als die Menschen meiner Generation. Mein erster Impuls war zu widersprechen, wie so oft, doch dann dachte ich darüber nach. Ist das wirklich so?

Schauen wir uns einmal die verschiedenen Generationen in Flingern an. Da gibt es die unterschiedlichsten Alter. Fangen wir auf der Hermannstraße an. Dort gibt es seit einigen Jahren die Boutique „Misfit“, geführt, entwickelt und zum Erfolg geführt von Lena Jansen, die in meinem Alter ist, also zu den Jungen zählt. Sie designed die Kleidung und hat vor einiger Zeit den passenden kleinen Laden für ihre trendigen Teile gefunden. Offensichtlich investiert sie viel Zeit, Arbeit und Energie in ihren Laden. Jede Woche schmückt das Schaufenster eine neue Dekoration, immer wieder neue ausgefallene Stücke.

Im Haus daneben findet sich eine Komposition aus Alt und Neu. Im Atelier Roth arbeiten zumindest zwei Generationen harmonisch miteinander: Vater Hans-Heinz und Sohn Christian Roth. Gemeinsam können sie voneinander lernen, die Erfahrungen und Energien des Anderen nutzen. Der Erfolg des Ateliers gibt ihnen Recht.
Ein Stück weiter süd-westlich in Flingern besteht seit über 50 Jahren die Fischgaststätt Walldorf. Dort arbeiten die Schwestern Margot und Evelyn, ihrerseits Teil der älteren Generation, seit mehr als einem halben Jahrhundert Seite an Seite. Diese Beiden haben natürlich rein mathematisch betrachtet einen Vorteil gegenüber den jüngeren Läden in Flingern, haben es aber aufgrund ihres Gemüts, Charmes, guten Essens und wegen ihres Fleißes geschafft, eines der alteingesessenen Urgesteine Flingerns zu werden.

Nun darf man natürlich nicht ausblenden, dass es einige viele Läden in Flingern nicht geschafft haben, sich zu halten. Doch lag das an der Arbeitseinstellung? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Natürlich sind viele Faktoren für den Erfolg eines Geschäfts, so wie auch in jedem anderen Job, wichtig, doch sollte man vor allem in den ersten Monaten, Jahren nicht durch sich ständig ändernde Öffnungszeiten, schlechten Service oder mangelnde Sauberkeit auffallen. Alles schon passiert in Flingern. War dort immer der Arbeitseifer der Jugend Schuld am Scheitern? Das glaube ich nicht. In jeder Generation gibt es solche und solche. Und ich bin außerdem davon überzeugt, dass jeder, der sich selbstständig macht, weiß, wie viel Arbeit und Mühe er in seinen Traum investieren muss. Das ist ein Wissen unabhängig von der Generation.

Bella
29.12.2010 - 17:19

Typisch Trendsetter

Ein chinesisches Sprichwort besagt „Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen“. Genauso verhält es sich mit der äußeren Erscheinung.

Kennen wir sie nicht alle, die Sendungen in denen Menschen „umgestylt“ werden? Woran liegt es wohl, dass erst ein Außenstehender uns den richtigen „Look“ beschert? Warum sind wir nicht selbst dazu in der Lage, einmal aus unserer Haut zu gleiten und uns mit dem nötigen Abstand zu betrachten, der offensichtlich nötig ist, um einen passenden Look zu finden?
Wenn man durch die Straßen von Flingern wandert, braucht man nur einige Minuten mit wachen Augen umherlaufen, um zu erkennen, dass dieses Viertel Menschen jeden Alters und mit den unterschiedlichsten Interessen und Überzeugungen bewohnen. Und doch: Wenn man sich die Zeit nimmt, sich in ein Café setzt und die Menschen etwas länger als nur ein paar Minuten beobachtet, fällt auf, dass Flingern von einem bestimmten Typ junger Menschen bevölkert wird. Es ist der junge, alternative Freidenker. Oder zumindest sind es diejenigen, die sich für Freidenker halten. Wer sind diese ursprünglich doch so seltenen Artgenossen, die in Flingern offenbar aus dem Boden schießen wie Pilze?


Sie selbst halten sich für kreativ, besonders, absolut individuell, mit einem Wort: einzigartig. Keine Frage, jeder Mensch ist einzigartig, nur gibt es eben die Menschen, die sich über ihre Einzigartigkeit bewusst sind und sich trotzdem nicht darüber definieren. Sie leben einfach. Einzigartig hin oder her.
Unsere gewollt Einzigartigen dagegen wollen mit jeder Faser ihres Körpers, ihres Styles, ihres Berufs, ihrer Freunde, ihrer Getränke, ihres Musikgeschmacks nach außen transportieren, wie einzigartig sie sind. Nämlich sehr. Alles an ihnen ist anders. Hauptsache nicht mainstream ist das Kredo.


Und doch erkennt man sie sofort. Warum? Weil sie letztlich doch alle gleich aussehen. Der Wunsch einfach nicht mainstream zu sein, entfaltet sein Gewand über den Einzigartigen und hinterlässt sie als Gebranntmarkte. Gebranntmarkt als „Möchte-gern-Individueller“, der nur Einzigartiges um sich schart.
Könnte man diesen Menschen doch zeigen, wie gleich sie alle scheinen und sind. Vielleicht würden sie ja dann auch ihren Look ändern, so wie die Menschen in den Sendungen mit „Umstyling“. Vielleicht würden sie von ihrem Baum herunterkommen, auf den sie so schnell geklettert sind, dass sie nicht gemerkt haben, dass sie auf den falschen gestiegen sind. 

Bella
24.12.2010 - 23:32

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