Stadtteilleben Flingern 2006
in Ausstellungen, Bars, Cafes, Dienstleistungen, Düsseldorf, Einkaufen, Eröffnungen, Events, Filmabende, Flingern, Galerien, Gaststätten, Geschaftseröffnung, Kinderprogramm, Lesungen, Life Musik, Modekollektion, Modenschau, Parties, Restaurants, Service, Stadtteil, Stadtteilbüro, Stadtteilplanung, Vorträge
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- Von der Klagemauer zum Boulevard: 12.November
- PLATZDA! Heute gab es nur Sieger: 1. September
- PLATZDA! In Flingern tafelt man öffentlich: 22. August
- Schützenfest Flingern 2006: 27. Juni
- Internationales Straßenfest Flingern 2006: 29. Mai
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Von der Klagemauer zum Boulevard
Die Birkenstraße erhält ein neues Gesicht
(edf) Am 27. Oktober 2006 hatte die Stadt Düsseldorf und die von ihr beauftragten Büros Stadt + Handel aus Dortmund und bürofrauns aus Münster einkaufen-duesseldorf-flingern, die Interessenvertretung der Birkenstraße (flin e.V.) und die Bürgerinitiative Flingern in den Stadtteilladen eingeladen.
Einzelhandelsbasiertes Stadtteilmarketing für Flingern.
Im Prozess des Einzelhandelsbasierten Stadtteilmarketings des Stadtplanungsamtes Düsseldorf soll in den nächsten Monaten auf die Stärkung des Haupteinkaufbereiches Birkenstraße hingearbeitet werden. Erfahrungen, Meinungen und Anregungen der verschiedenen Interessenvertreter waren gefragt, um die Situation vor Ort besser kennen zulernen und Anregungen aufzunehmen.
Klagen, Zweifel und Forderungen bestimmten das Gespräch.
Wiederholt vorgetragenen Klagen über die Untätigkeit und Ignoranz städtischer Ämter, Zweifel an der Existenzberechtigung des Stadtteilladens, Forderungen nach Vorleistungen der Stadt, bevor man sich noch mal an einem Entscheidungsprozess beteiligen wolle, beherrschten das Gespräch und ließen kaum Raum für konstruktive Vorschläge oder gar Visionen.
Die Birkenstraße wird großzügiger, freundlicher, heller.
einkaufen-duesseldorf-flingern stellt deshalb folgenden Vorschlag/Vision zur Diskussion:
1. Die Parkbuchten links und rechts der Birkenstraße fallen weg. Die Bürgersteige werden um die Hälfte der bisherigen Parkbuchten verbreitert und mit größeren, farbigen Zementplatten durchgehend gepflastert.
Die Einzäunungen und Bepflanzungen rund um die Baumscheiben werden weggenommen und stattdessen durch Gitterrosten ersetzt. Für eine saisonale Bepflanzung können Pflanzwannen aufgestellt werden.
Neue Parkmöglichkeiten/flächen werden auf der Fahrbahn markiert, ein Dauerparken mit Parkscheinautomaten verhindert.
Die fest verankerten Fahrradstationen weichen mobilen Abstellmöglichkeiten, die von den jeweiligen Geschäften aufgestellt und abends hereingenommen werden können.
2. Die bisher dunklen Bürgersteige werden mit Straßenlaternen beleuchtet oder erhalten in den Gehwegbelag eingelassene, runde Strahler.
3. In Höhe der Ecke Hermannstraße- Birkenstraße entsteht ein weiterer Übergang.
4. Geschwindigkeitsbegrenzung (Tempo 30km/h)
5. Die Geschäftsfassaden werden renoviert und verschönert, eine Aufgabe, die mit den Hausbesitzern erörtert werden muss.
Eine veränderte Birkenstraße bringt Vorteile
Vorteile, die sich aus diesen Veränderungen ergeben:
1. Breitere Bürgersteige vermitteln Großzügigkeit, laden zum Flanieren ein.
Ein farbiger, durchgehender Belag verhindert Tristesse. Parken in der zweiten Reihe ist nicht mehr möglich.
2. Eine Abdeckung der Baumscheiben mit Gitterrosten hat Auswirkungen:
Sie lassen sich einfacher sauber halten.
Die Großzügigkeit des Gesamtbildes wird nicht durch eingetretene Jägerzäune, verrottete Metallabsperrungen, Holzbarrikaden, wild wuchernde, verwahrloste Bepflanzung oder Unkraut unterbrochen. Die Straße wirkt sauber und gepflegt.
Eine durchgehend einsehbare Fläche hemmt Vermüllung durch Passanten.
3. Mobile Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verhindern den momentanen Missbrauch der stationären Fahrradständer: Dort werden im Moment Fahrräder dauerhaft abgestellt, verrotten draußen und vermitteln Stillstand.
4. Beleuchtete Bürgersteige geben ein Gefühl von Sicherheit. Im momentanen Zustand wird die Birkenstraße weitestgehend bei Dunkelheit von den Flingeranern gemieden. Zum einen, weil die bestehenden Geschäfte nicht zu einem abendlichen Schaufensterbummel einladen. Zum anderen, weil man sich auf den dunklen Gehwegen vor Übergriffen und Belästigungen fürchtet (dunkle Straßen ziehen dunkle Gestalten an).
5. Ein weiterer zusätzlicher Übergang ermöglicht besonders älteren Passanten einen schnellen Wechsel der Straßenseiten ohne längere Umwege zu den bisher bestehenden gesicherten Übergängen.

Vielfalt statt Einfalt bestimmt das Bild in Flingern.
Ein verändertes, großzügiges, helles, freundliches, modernes Bild der Birkenstraße zieht neue Geschäfte mit einem unterschiedlichen, anspruchsvollerem Angebot für einkommensstärkere Schichten an.
Kaufkraft gibt es in Flingern. Es sind die neu hinzugezogenen, einkommensstarken jungen Familien und Singles, die zwar in den wunderschönen Altbauwohnungen Flingerns leben, im Straßenbild aber nicht auftauchen. Sie geben ihr Geld in anderen Stadtteilen aus, weil sie außer Billigangeboten auf der Birkenstraße nichts finden.
Heute gab es nur Sieger
(edf) "Ich bin Erster geworden", ruft Tony und streckt sich nach einer Runde auf dem Boden aus. Am Freitagnachmittag war es wieder soweit. Der zweite Jahreszeitenlauf startete im Rahmen der Aktion PLATZDA!, einer Initiative des Stadtplanungsamtes Düsseldorf, unter dem Motto "Flingern gesund bewegt".
Mindestens eine Runde durch den Stadtwerkepark an der Kettwiger Straße 45 war angesagt, maximal eine Stunde durfte gelaufen, gerannt oder gegangen werden. Jung und Alt waren eingeladen.Der Stadtwerkepark gehörte an diesem Nachmittag den Jungen, den Kindergarten- und Schulkindern aus den Nachmittagsbetreuungen in Flingern, die gemeinsam mit ihren Betreuern die begehrten Siegerurkunden ergattern wollten. Und einigen Müttern, die ihren Sprösslingen zusehen und sie anfeuern wollten. Nach einigen Aufwärmübungen ging es an den Start. Vorneweg die Schnellen, die rennen, dahinter die, die joggen und zum Schluss die Geher, die gemächlich die Nachmittagssonne genießen wollten.

Einige, wie Toni, hatten bereits nach einer Runde genug. Andere, wie Dimitri, hielten länger durch. "Vier Jahre und drei volle Runden gelaufen. Das wird mal ein Marathonläufer", sagt seine Betreuerin. Dimitri schweigt und genießt seinen Becher Wasser nach dem Lauf.
Eine Stunde ist keiner gelaufen, aber alle Teilnehmer umlagerten geduldig den Tisch, an dem die begehrten Siegerurkunden ausgestellt wurden.








In Flingern tafelt man öffentlich
PLATZDA! schafft Raum für gegenseitiges Kennenlernen
(edf) Ein ganz ungewohntes Bild bot der Hermannplatz in Flingern am 18.August 2006.
Um 19 Uhr eher eine Anlaufstelle für verliebte jugendliche Paare und für junge Burschen, die sich mit der Flasche Bier hier zum Kartenspielen treffen oder für kleine Pänze, die vor dem Schlafengehen ihre überschüssige Energie an den Spielgeräten austoben, verwandelte er sich an diesem Abend in ein Freiluftrestaurant mit Showbühne. Und die täglichen Stammgäste blieben lieber als ungläubig staunende aber hochinteressierte Zaungäste an den Geländern der Eingänge und im Außenbereich stehen, um Zeugen einer ungewöhnlichen Verwandlung ihres sonst eher verschwiegenen Platzes zu sein.
Tischreihe neben Tischreihe bot sich ihren Augen. Mit weißen Tüchern dekoriert und mit Getränken, Brot und den Köstlichkeiten eines kalten Büffets waren sie beladen. Und immer wieder neu hinzukommende Menschen zauberten aus ihren großen Taschen Gläser, Geschirr, Getränke und kulinarische Köstlichkeiten und breiteten sie auf den Tischreihen aus, bevor sie sich daran niederließen. Gelächter und Stimmengewirr war zu hören und Jung und Alt, Groß und Klein, Fremde und Freunde, Nachbarn und Bürger bildeten eine Gemeinschaft, um öffentlich miteinander zu tafeln. Und plötzlich Musik. Zu einer Musikkollage aus Marsch, Tango, Bahnhofsklängen, Rap und HipHop wurde agiert und getanzt:
Junge Leute, alte Leute, allen voran eine Gruppe jugendlicher Breakdancer, die akrobatische Tanzeinlagen vom Feinsten boten und zwei ältere, silberschnallen gegürtete Herren, two men in black. Schließlich hielt es auch die Zuschauer nicht mehr auf den Plätzen und gemeinsam mit den Akteuren ließ man zum Rhythmus der Musik die Hüften schwingen.
Was war passiert? Was spielte sich da ab?
Als das Stadtplanungsamt der Stadt Düsseldorf 2003 den Sommerauftritt als Veranstaltungsreihe der Initiative PLATZDA! schuf, ging es darum öffentlichen Raum, insbesondere Plätze neu zu gestalten und (wieder-) zu beleben und zwar mit Kultur von Menschen, die in unserer Stadt leben.
In diesem Jahr ist das Thema dieser Veranstaltungsreihe: "PLATZDA! für Nachbarn, die sich mögen" und der Schwerpunkt des Sommerauftritts wurde auf von Bürgern ausgedachten Nachbarschaftsaktionen gelegt.Inken Boje, die Stadtteilpatin Flingerns für die PLATZDA! Initiative, sammelte und koordinierte die verschiedenen Ideen und setzte sie schließlich zusammen mit Heike Schwalm, der Koordinatorin im Stadtplanungsamt, zur Veranstaltung "Tafelrunde der Flingeraner" auf dem Hermannplatz in Flingern um.Getafelt sollte werden. Essen und Trinken bringt die Menschen an einen Tisch und ins Gespräch.
Und für Kurzweil sollte gesorgt werden. Und dafür sorgten gleich zwei Gruppen. Zum einen Petra Kron mit ihrer Tanztheatergruppe Kabawil, die das Tanz- und Sprechstück "Geht doch, ein Stück für Jung und Alt" aufführte, zum anderen das Trio "Kiefer, Volkhammer & Weber", die ein Revival bekannter Hits spielte und die Tafelfreunde zu gemeinsamen Tanz animierten.
Zum Ende der Veranstaltung waren alle glücklich: Koordinatoren und Akteure und vor allen Dingen die Flingeraner Bürger und Gäste, die an diesem Abend zusammen gekommen waren. Immerhin hatten ca. 200 Menschen den Hermannplatz wiederbelebt.Nach dem Kulturfrühstück im Mai zeigte auch die Tafelrunde der Flingeraner im August, dass eine solche Initiative sehr wohl in der Lage ist, den bedauernswerten Zustand der Anonymität in den Städten aufzubrechen und zu eine Verständigung zwischen Jung und Alt beizutragen.







Fußball WM im Schützenzelt
Schützenfest und Fußball WM bilden gelungenes Duo in Flingern
(edf) Wie in jedem so wird auch in diesem Jahr die letzte Juniwoche im Stadtteil von der traditionellen Schützenbruderschaft Flingerns bestimmt.Wie in jedem Jahr war der Wettergott den Schützen wohlgesonnen und verschob das mit aller Gewalt einbrechende Unwetter am Sonntag auf die Abendstunden, nachdem die Schützen nach Aufstellung, Parade und Umzug durch die Straßen bereits unter dem schützenden Zeltdach saßen.
Die Flingeraner Schützenbruderschaft gehört mit ihren Regimentern zu den größten in Düsseldorf, was sie in einem schier endlos scheinenden Zug durch die Straßen eindrucksvoll dokumentierte. 500 Kameraden und ebenso viele Gäste aus anderen Düsseldorfer Schützenvereinen, Musikkapellen, Reiterstaffeln und Pferdekutschen boten den Zuschauern am Straßenrand ein buntes Bild.
1868 wurde der St. Rochus – St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf – Flingern gegründet und im Laufe der Jahre durch zahlreiche Korpsgründungen erweitert. Das Schützenwesen geht bis weit ins Mittelalter zurück. Aufgabe der Schützen war es in Krisenzeiten wie Seuchengefahr, Krieg und Glaubensstreitigkeiten für den Schutz von Haus und Hof zu sorgen. Im Laufe der Jahrhunderte kamen zu den Aufgaben des Selbstschutzes organisatorische Aufgaben bei Festlichkeiten hinzu, aber auch schützende und ordnende Aufgaben speziell bei kirchlichen Veranstaltungen, Festen und Prozessionen.
Nachdem ab dem 17. Jahrhundert Schutzfunktionen von bezahlten Söldnern übernommen wurden, organisierte sich das Schützenwesen in Schützenvereinen mit eigenen Schießübungen und Wettbewerben. Aus den ehemaligen militärischen Schützengilden wurden bürgerliche Vereinigungen mit einem eigenen im Vereinswappen aufgenommenen Schutzpatron.

Was heute noch an ihre ehemaligen Aufgaben erinnert, ist die weiterhin starke Bindung aller Schützenvereine an die Kirche sowie die caritativen Aufgaben der Vereine. Aus diesem Geist entstand die bis heute gültige Parole "Für Glaube, Sitte und Heimat". Während viele Vereine heute über Nachwuchssorgen klagen, ist im St. Rochus – St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Flingern ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Nachwuchsprobleme kennen die Flingeraner nicht. Ganz im Gegenteil.
Immer mehr junge Vereinsmitglieder kann der Verein für sich verbuchen und, was besonders auffällig ist, es sind vor allen Dingen junge Frauen, die die einstige Männerdomäne unterwandern und sich zu den Vereinsbrüdern oder besser gesagt Vereinsschwestern zählen.

Und wie bekommt man Schützenfest und Fußball Weltmeisterschaft unter einen Hut? Kein Problem für Schützenchef Hans-Werner Backes. Er ließ einen Videobeamer im Festzelt am Flinger Richtweg aufbauen. So konnten Schützen und Gäste nicht nur den Sieg der deutschen Mannschaft über Schweden im Achtelfinale gemeinsam feiern, sondern auch die Cheerleader, das Fanfaren-Korps Schwarz-Weiss und sich selbst.



Flingern feiert
28 Jahre Internationales Straßenfest in Flingern
(edf) Auch in diesem Jahr zog das Internationale Straßenfest in Flingern, das weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt ist, Tausende Besucher an und das, obwohl der Wettergott in diesem Jahr dem Veranstalter, der Bürgerinitiative Flingern e.V., nicht wohlgesonnen zu sein schien. Seit einer Woche Regen, der, je näher das Fest rückte, in einen Dauerregen überging. Dazu ein Temperatursturz, der an Winterjacken und Heizung denken ließ, aber nicht an ein Straßenfest. Doch pünktlich am Samstag, 27. Mai, hatte der Himmel ein Einsehen und hielt dicht, auch wenn er nicht lachte.
Seit nunmehr 28 Jahren, unterstützt von zahlreichen Förderern und Spenden, richtet die Bürgerinitiative Flingern e.V. das Straßenfest aus. Seit 28 Jahren ist diese Bürgerinitiative gemeinnützig und mildtätig aktiv, engagiert sich für Bedürftige, Senioren und Jugendliche in Flingern und lässt ihnen den Erlös aus diesem Fest zugute kommen.

Monate vorher bereits beginnt die Planung und Organisation für diesen Tag. Zahlreiche ehrenamtlich tätige Mitarbeiter koordinieren das Festprogramm, sammeln Geld- und Sachspenden, organisieren eine Tombola, vergeben Standplätze, schreiben Pressemitteilungen. Und es sind gerade diese uneigennützigen, im Stillen arbeitenden Flingerner Bürger, die Jahr für Jahr diesem Fest zum Erfolg verhelfen.
Und so war es trotz Unkenrufe und sorgenumwölkter Blicke zum Himmel nicht verwunderlich, dass auch in diesem Jahr das Internationale Straßenfest unter der Schirmherrschaft von Frau Charlotte Zimmer rund um die Flur- und Bruchstraße in Flingern ein Publikumsmagnet war: An den Trödelständen wurde gefeilscht und gehandelt, an den Bier-, Kuchen- und Würstchenständen geredet und diskutiert. Das Straßenfest sorgte für Kommunikation und regen Informationsaustausch. Und wie in jedem Jahr hatte die Bürgerinitiative Flingern e.V. ein abwechslungsreiches Festprogramm zusammen-gestellt. Die Teddybear’s mit Holger Riemann und Band spielten auf, die türkische Tanzgruppe der IMAZ e.V. zeigte Folklore Tanz, das Pinkinja Show-Team unterhielt aus Musicals und Jazz-Dance, die Breakdance Gruppe Oldstreet bot artistische Einlagen und die Fischgesichter mit ihren fetzigen, unkonventionellen Liedern sowie der Fanfarencorps Schwarz-Weiss sorgten für Stimmung.

Aber auch zahlreiche Vetreter aus dem Düsseldorfer Rathaus und Landtag wie z.B. Bezirksvorsteherin Gudrun Großer-Göbel, Ratsfrau Anneliese Böcker, die Ratsherren Volkenrath und Hartnick sowie der Landtagsabgeordnete Jens Petersen ließen es sich nicht nehmen, die Bürger Flingerns zu begrüßen und ihnen zu ihrem Straßenfest zu gratulieren. Und, auch das ist Tradition, sie kamen nicht auf Stippvisite, sondern suchten den Kontakt zu den Bürgern in einem ungezwungenen Plausch oder hörten sich im Gespräch die Sorgen und Nöte an.
Und wer zu den glücklichen Gewinnern aus der Tombola gehörte, konnte einen der attraktiven Preise auf dem Schulhof der Grundschule an der Flurstraße abholen. Der Erlös des diesjährigen Internationalen Straßenfestes wird, wie uns Herr Kentrup, der Vorsitzende der Bürgerinitiative, sagte, verwendet für die Reiterferien für Kinder, die pädagogische Spielplatzbetreuung auf dem Hermannplatz, die Bezahlung der Sozialarbeiter, die in diesem Stadtteil tätig sind, für den Seniorennachmittag am 23. Juni (Karten dazu sind in der Flurapotheke, der Bäckerei Hoffmann auf der Flurstraße erhältlich), für die Seniorenclubs in Flingern und für die Schifffahrt der Senioren (Karten ab Juli erhältlich).
Wer bei der Bürgerinitiative Flingern e.V. mitmachen möchte: Die Vereinsmitglieder treffen sich jeden 2. Montag im Monat um 19:30 Uhr in der Gaststätte Euler Hof (Lindenstraße). Telefonische Auskünfte erteilt Dienchen Schnepp unter Tel. 68 13 54

















